Mittwoch, 30. Juni 2010

Unser Bus und sein Innenleben...



Hier endlich die versprochnen Fotos von unserem Busausbau. Auf diesem Foto sieht man das rote Küchenmöbel (von IKEA), in dem wir die elektrische Kühlbox und eine Besteckschublade versorgt haben. Auf dem Beifahrersitz hat mein Mann eine Drehscheibe montiert, damit der Sitz nach hinten gedreht werden kann. Somit ergibt sich hinten etwas mehr Platz.




Für alle Fälle hat er sogar eine Steckdose zusammen mit einer zweiten Autobatterie montiert. Diese funktioniert, wenn man den Bus zum Beispiel auf dem Camping am Strom anschliesst. Somit konnten wir unsere Akkus für den Fotoapparat wieder aufladen.


Hier ein Foto von unseren seitlichen Vorhängen. Die Halterungen haben wir Schwarz gespritzt und festgeschraubt. Die weissen Stäbe und die Vorhänge können einfach entfernt werden, so dass wir den Bus wieder als Alltagsauto benützen können. Hier sind die Sitze heruntergegklappt und zum Bett umfunktioniert. Vorne sieht man noch einen Teil des Küchenmöbels.



Für die Fahrer- und Beifahfertüren sowie für die Frontscheibe habe ich die Vorhänge mit Lochnieten versehen und dann Saugnäpfe aus einem Campingladen befestigt. Somit konnten wir sie rasch montieren und am Morgen wieder wegnehmen.




Um dieses Stück, das Moskitonetz waren wir besonders froh! In der Mitte sind die beiden Hälften überlappend, unten habe ich ein Gurtband angenäht, damit der Netzstoff schön herunter hängt. Das Netz haben wir seitlich und oben mit Klettverschluss befestigt.



Auf diesem Bild sieht man das Heckboard, welches mein Mann mit den klappbaren Tischbeinen meines Nähtisches versehen hat. Irgendwie müssen wir das ganze Material wieder verstauen, wenn wir den Bus als Alltagsauto brauchen. Keine Angst, mein Nähtisch hat inzwischen neue Beine erhalten! :-)

Oben auf dem Hockboard sieht man die Liegematte aus Schaumstoff. Sie besteht aus drei Teilen, eingefasst in Stoff, so dass man das ganze Teil als Orgel aufeinander legen oder ausfalten kann. Zudem habe ich einen Trageriemen gemacht, damti wir die Matten gut herumtragen können, ohne dass alles auseindander fällt.


Hier nochmals ein Bild wie es aussieht, wenn aus dem Sitzbank und dem Heckboard ein Bett wird. Die Fläche sieht nicht sonderlich gross aus, ist aber tatsächlich 160 x 190 cm! Also genug Platz für unsere kleine Familie.

Der Vorhang fürs Heckfenster ist noch verbesserungswürdig. Mein Mann meinte ich hätte da noch die eine und andere Garantiearbeit zu machen! ;-)
Zuerst hatten wir ihn mit Magneten befestigt. Leider fiel schon beim ersten Versuch alles wieder runter. Dann habe ich Nieten gemacht und ihn mit Saugnäpfen befestigt. Das hält wegen den Heitzlinien am Fenster nicht. Jetzt muss (darf) ich nochmals einen neuen nähen und dann wird er mit Klett befestigt.



Und wenn wir mal etwas länger auf einem Campingplatz blieben, haben wir noch das Vorzelt an den Bus montiert, damit wir es richtig bequem hatten.



Und so sieht der Bus aus, wenn wir durch die Weltgeschichte fahren. Hier an der Westküste Korsikas!
Ich hoffe ihr könnt euch alles irgendwie vorstellen. Ich habe gemerkt, es ist gar nicht so einfach all die Sachen zu fotografieren, dass es richtig zur Geltung kommt. Vermutlich kann man das Herzblut, welches wir in die ganze Arbeit gesteckt haben, gar nicht richtig einfangen! Jedenfalls werden wir sicher noch einige grössere und kleinere Reisen damit machen.

Samstag, 19. Juni 2010

We are back...



Viel zu schnell war sie vorbei, die schöne Zeit an der warem Sonne! Und schon sind wir wieder zurück im strömenden Regen. Hier ein paar kleine Einblicke von unseren tollen Ferien. Zuerst sind wir die Westküste Korsikas heruntergefahren und haben jede Nacht auf einem anderen Camping in unsrem Bus übernachtet (sorry die Fotos sind immer noch nicht Blogreif!). Dann nahmen wir die Fähre nach Sardinien, wo wir unsere lieben Nachbarn trafen, damit die Männer dann doch noch etwas zum Klettern kamen. Denn letzten Tag habe wir im Tessin verbracht... und da werden wir näste Woche vielleicht nochmals hinfahren, wenn das Wetter zu Hause nicht besser werden soll. Und dann gibts vielleicht doch endlich ein paar gute Fotos von unserem Bus und seinem Innenleben.