Donnerstag, 15. Januar 2015

Komm ich erzähl dir eine Geschichte...


Wer hier schon länger mit liest, weiß dass ich gerne über das Leben nachsinne. Warum wir auf dieser Erde sind, wie wir unser Leben am Besten meistern, was unsere Seele erfreut und so weiter. Dabei stolpere ich auch immer wieder mal über neue Bücher oder schöne Zitate. Vieles davon finde ich auf der Facebookseite von Happinez, sowie im Heft von Happinez, welches ich als e-paper abonniert habe. Dort war Anfang Jahr eine schöne Geschichte über den "angeketteten Elefanten" zu lesen. Da mir die Geschichte so gefiel, habe ich mir das Buch dazu gekauft und bin ganz begeistert davon. Es liest sich sehr leicht und flüssig und ist vollgepackt mit schönen Geschichten die zu unserem Leben passen. Buchbeschreibung: Wie begegnet man den Wirrnissen des Lebens? Mit Geschichten, sagt Jorge Bucay, der die Gabe hat, das Komplizierte einfach werden zu lassen. Und er hilft seinem Zuhörer Demian, seine Ängste und Probleme besser zu verstehen, indem er ihm Märchen aus aller Welt, Sufi-Gleichnisse, Zen-Weisheiten, antike Sagen, selbst Erfundenes erzählt. Jorge Bucay ist Psychiater und Demian sein Patient. Hier eine Geschichte aus dem Buch...

{ Der angekettete Elefant
Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder.
Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.
Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.
Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?
Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: "Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?"

Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten. Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:
Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist. Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mit sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stelle mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten... Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.

Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.
Den meisten von uns geht es so wie dem Zirkuselefanten: Schmerzliche Erfahrungen haben uns gelehrt, dass wir irgend etwas nicht können. Glaubenssätze wie "Das kann ich nicht.", "Das hat bei mir noch nie funktioniert." halten uns davon ab, auszuprobieren ob wir etwas können oder nicht. Und wenn wir uns dann überwinden es doch zu probieren, dann versuchen wir es oft genug nur halbherzig. Quasi, um die Bestätigung zu erhalten, dass wir es eben doch nicht können, um die Bestätigung für unsere Selbstbeschränkung zu erhalten. Dabei ist doch unser voller Einsatz gefordert, bei allem was wir tun.}

Mit diesem Buch mache ich heute wieder ein Mal mit bei Niwibo-Das Buch des Monats.
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche.

Liebe Grüsse Paula

Mittwoch, 14. Januar 2015

Baby- und Kindergeschenke ...


Ein mal mehr ist unter meiner Nähmaschine ein Baby Schlafsack und ein Namens Kissen entstanden.

 {....geht es euch auch so, dass ihr euch gedanklich völlig vergesst wenn ihr etwas Kreatives macht? Ich habe beim Nähen an die letzten 20 Jahre gedacht. Denn etwa so lange kenne ich das Mami von der kleinen Nora. Wir haben im Winter 1993/94 zusammen in einem Sportgeschäft gearbeitet und dieser Winter war legendär :-) ....}

Na jedenfalls habe ich mit viel Freude etwas für die kleine Tochter genäht.



Den Namen und den Stern habe ich wie folgt appliziert:

Den Namen spiegelverkehrt am PC ausdrucken und auf ein beidseitig klebbares Bügelvlies übertragen. Den Stern ebenfalls übertragen. 


Dann das Vlies (Papier nach oben)  auf die linke Seite des Stoffes bügeln. Die Buchstaben und den Stern einzeln ausschneiden und das Papier vorsichtig abziehen. Eventuell an den Ecken mit einer Stecknadel lösen. Die Buchstaben und den Stern auf den Stoff legen und festbügeln. Zum Schluss die Applikation mit kleinem Zickzack auf den Stoff nähen. So habe ich bisher all meine Applikationen gemacht, auch beim Röckli von kleiner Maus. Für das Nähen von Applikationen habe ich mir vor längerem einen transparenten Nähfuss gekauft, da man mit diesem die kleinen Ecken und Kanten besser sieht.


Verschenkt habe ich den Schlafsack und das Kissen mit einer kleinen Windeltorte und einem ratzfatz genähten Nuggiband, sowie einem Spielzeug. 


Beim Erfassen dieses Beitrages fiel mir plötzlich ein, dass ich euch gar nicht alle selbstgemachten Weihnachtsgeschenke gezeigt habe. :-) Mit den Fotos war es fast so wie mit den Geschenken die man im Schrank versteckt, damit sie ja niemand sieht und sie im Januar plötzlich wieder findet :-) Darum hier noch drei Badetücher, welche ich für unsere Patenkinder genäht habe, ebenfalls mit applizierten Namen.



Liebe Grüsse Paula


Montag, 12. Januar 2015

Hortensien-Kranz ...





Als ich im November mit den Kindern Moos für den Adventskranz gesammelt habe, entstand gleichzeitig noch ein Kranz aus den getrockneten Hortensien von unserem Balkon. Da die Hortensien für den grossen Kranz nicht gereicht haben, habe ich das Zwischenstück mit Rinden überbrückt. An diesem Kranz erfreuen wir uns nun bis die ersten Frühlingsboten einziehen. Irgendwie kommt dieses Jahr kein Wintergefühl auf. Kein Wunder, wir hatten am Samstag 10 Grad bei uns, anstatt Schnee und Minustemperaturen. Am besten wir blenden die Jahreszeit mal aus und nehmen jeden Tag wie er ist. 

Liebe Grüsse Paula


Sonntag, 11. Januar 2015

Schwemmholz-Lampe...


In meinem Beitrag zum Waldtier-Advent habe ich euch von unserer Lampe mit Schwemmholz erzählt. Da mich das knorrige Holz und seine Entstehung durch Wind, Wetter und Wasser immer wieder fasziniert, zeige ich sie heute noch ein Mal etwas aus der Nähe. Für mich ist Schwemmholz eine Naturschönheit schlechthin. Jedes Stück ist ein Unikat und erzählt seine ganz persönliche Geschichte. So wie wir Menschen. Einzigartig.


Einzigartig ist auch der Regenbogenkristall in unserem Wohnzimmer. Wenn die Sonne durchs Fenster auf den Kristall scheint, verzaubert dieser mit seinen bunten zarten Lichtpunkten den ganzen Raum auf magische Weise.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag mit vielen magischen zauberhaften Augenblicken.

Liebe Grüsse Paula


Samstag, 10. Januar 2015

Hoffnungsvoll ...


Hoffnungsvoll sind viele von uns ins neue Jahr gestartet.
Ich habe hoffnungsvoll meine Neujahrswünsche verbrannt.
Hoffnungsvoll habe ich mir Weltfrieden gewünscht.


Hoffnungsvoll hat diese Woche angefangen.
Der Mond hat sich früh morgens mit einem herrlichen Anblick von der Nacht verabschiedet um der Sonne Platz zu machen.


Dann haben sich die Schlagzeilen über die Anschläge in Paris überschlagen.
Wut, Ärger, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit haben uns ergriffen.
Auch ich habe mich gerade wegen meines Wunsches nach Frieden sehr ärgerlich und wütend gefühlt.


Nichts desto trotz wage ich trotz allem zu hoffen, dass die Angehörigen und Hinterbliebenen Trost, Hoffnung und Liebe erfahren in dieser schweren Zeit. Das sich Frankreich vereinter fühlt denn je. So wie ich es erlebt habe im letzten Jahr. Ich glaube wir können die Schicksalsschläge die uns auserwählt sind nicht beeinflussen oder verhindern. Aber wir können mit unseren Gedanken selber darüber entscheiden, wie wir auf die Geschehnisse in unserem Leben reagieren. In der Phase des Trauerns ist es unmöglich Hoffnung zu sehen. Aber die Zeit wandelt sich. Wenn auch manchmal sehr langsam. In diesem Sinne danke ich für mein Urvertauen und wünsche den Seelen dieser Welt, dass sie ihren Frieden finden werden. Und ich bin dankbar für unsere wunderschöne Natur die mir immer wieder Kraft und Mut gibt.

{ Je weniger wir auf Neid, Hass,Wut und Arroganz reagieren,
desto friedvoller wird unsere Welt.}

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüsse Paula

P.S Schaut euch doch mal diesen Cartoon an.


Montag, 5. Januar 2015

Wachstuch-Jeans-Tasche...


 

Schon länger schwebte mir eine Wachstuch-Tasche vor. Allerdings konnte ich mich nie so recht über die Form, das Muster und die Masse entscheiden. Dann hatte ich im Dezember die Blitzidee eine Tasche aus Wachstuch und alten Jeanshosen zu nähen. Die Tasche sollte für den Alltag, sowie für meinen Bürokram tauglich sein, wenn ich arbeiten gehe. So entstand dieses schöne Stück hier. 


Mit Aussenfach ...


Innenfach und Reissverschluss.


Zudem ist sie seitlich klappbar, wenn ich nicht so viele Dinge dabei habe. Aus dem restlichen Wachstuch möchte ich mir noch ein Portemonnaie nähen. Zudem brauche ich noch einen Bag-in-Bag für Krimskrams. :-)


Ich bin super mega happy mit meiner neuen Tasche! Wer für den Weltfrieden verantwortlich ist, braucht schliesslich auch die passende Tasche für zukünftige Aktionen. ;-)

{Peace begins with a smile}
Mutter Theresa

Herzliche Grüsse Paula

P.S. An dieser Stelle ein riesen Merci an Mamsell. Ich habe dort das Wachstuch bestellt. Es war alles mit so viel Liebe verpackt, dass ich bei Ankunft des Paketes das Gefühl hatte, ich erhalte ein Geschenk! Einfach wunderschön! Danke!


Samstag, 3. Januar 2015

Ein Traum{Winter}Start und 13 Wünsche fürs neue Jahr ...

2015 - Da ist es nun, das neue Jahr.


Leer liegen die Seiten meines Tagebuches vor mir. Ich bin gespannt, was das neue Jahr bringen wird. Ich hoffe auf gute Gesundheit und schöne Momente mit meiner Familie und unseren Freunden.
Der Übergang verlief für mich lautlos, still und schlafend. Zuvor genossen wir ein paar gemütliche Stunden mit unserer Familienfreundin und ein feines Hirschgulasch. Die Kinder freuten sich über knallende Tischbomben mit allerlei Krimskrams drin. Noch bevor die ersten Raketen in den Himmel schossen, verkroch ich mich im Bett, da ich die Nacht zuvor fast gar nicht geschlafen hatte.

* * * * *

Das neue Jahr begrüsste uns von seiner schönsten Seite. Strahlend schönes Winterwetter.


Wir haben das Glück auf der Sonnenseite zu wohnen. Da wo die Sonne auch Winter kurz hallo sagt und eine mystische Linie zwischen der Sonnen- und Schattenseite zieht.


Sträucher tragen Schneehauben wie Baumwollbüschel.
Dann zog der Nebel ins Tal. Verhüllte die ganze Landschaft für kurze Zeit in ein lautloses magisches Kleid.


Und nur einen Wimpernschlag später war der ganze Nebelspuck vorbei und die Sonne zeigte wieder ihr ganzes Lachen.
Abends zum krönenden Abschluss noch ein magisches Mondbild. Was für ein Start ins neue Jahr!


* * * * *
In meinem Beitrag zwischen den Jahren erzählte ich euch davon, dass ich mir 13 Wünsche fürs neue Jahr aufschreibe. Diese habe ich auf kleine Zettelchen geschrieben und zusammen gefaltet. Heute als die Kinder mit Papi draussen waren um ein Iglu zu bauen (Fotos folgen später), habe ich die Zeit genutzt, um die Wohnung auszuräuchern und 12 der Wünsche zu verbrennen. Ein Zettelchen ums andere habe ich dem Feuer und dem Universum übergeben, mit der Bitte sie zu erfüllen. Den 13. Wunsch habe ich für mich behalten. Um diesen werde ich mich im neuen Jahr selbst kümmern. Die Idee dazu habe ich aus diesem Buch.


Gespannt habe ich das letzte Zettelchen aufgefaltet und etwas erstaunt das Wort "Weltfrieden" gelesen. Tja aufgeschrieben sind 13 Wünsche schneller als umgesetzt. :-) Mal schauen wie ich mit diesem Begriff dieses Jahr umgehe und was er auslöst. Bei mir oder bei euch. Denn ist es nicht so, dass wir hier in unserem wohlbehüteten Umfeld manchmal denken, dass Kriege so weit weg sind? Dabei wird vielleicht auch rund um uns gestritten. Sei es unter Nachbarn oder in der Familie. In diesem Sinne wünsche ich euch ein friedvolles Jahr. Beginnen wir im Kleinen und bewirken damit vielleicht Grosses....


{Weltfrieden ist der Ausdruck für den Idealzustand eines weltweiten Friedens, also für das Ende aller Feindseligkeiten und aller Kriege – aktuell also der andauernden Kriege und Konflikte. Er beinhaltet dauerhafte FreiheitGerechtigkeit und Glück für alle Menschen und Völker. Dies gilt oft als höchstes Ziel aller Politik und Wissenschaft. Es wird von der internationalen Friedensbewegung, von Einzelpersonen, Nichtregierungsorganisationen, Gruppen und Parteien auf vielfältige Weise angestrebt. Andere sehen darin eine unerreichbare Utopie.} Quelle Wikipedia

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{Es gibt keinen Weg zum Frieden,
denn Frieden ist der Weg.}
Mahatma Gandhi

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Herzliche Grüsse Paula

P.S Mit Klick auf die Bilder könnt ihr sie vergrössern.
Und noch was passendes musikalisches :-)