Puppen Accessoires ...

Für zwei Puppenmamis und deren Kinder sind schon vor längerer Zeit ein paar Accessoires entstanden. Sie passen mit dem farbenfrohen Stoff gut zum Frühling. Stoff-Windeln, Feuchttücherhüllen und eine kleine sowie eine etwas grössere Tasche. Ich selber habe ja immer sehr gerne mit Puppen gespielt und seit neustem ist auch Tochterkind dem Virus verfallen. Da man eine Friesiertasche unmöglich in eine Wickeltasche umwandeln kann, musste natürlich eine neue Tasche her. Diesen Wunsch habe ich gerne erfüllt, obwohl Sohnemann ganz kritisch fragte: Hat sie Geburtstag oder was? Wo er recht hat, hat er recht. Aber sein Bürostuhl wurde auch mal eben so ohne Grund neu bezogen. ;-) Kleines Fräulein hat zwar wirklich bald Geburtstag, aber die Sachen wurden wie gesagt schon vor einigen Wochen fertig.







 
Ich selber habe trotz oftmals trauriger Stimmung ebenfalls Lust auf Farbe und bin froh, dass ich nicht wie dies früher der Fall war, ein Jahr in Schwarz herum laufen muss. Ich finde, man soll tragen dürfen, worauf man Lust hat. Und wenn ich mal besonders traurig bin, sollen mich meine Kleider nicht zusätzlich schwermütig stimmen. Nicht umsonst ist irgendwann mal die Farbtherapie erfunden worden. ;-)
liebe Grüsse Paula

Kommentare

  1. Liebe Paula,
    da hast du recht! Farbe tut gut!
    Die Puppenwindeln sind ja zucker :-)
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

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  2. Liebe Paula, erst beim Lesen dieses Posts ist mir klar geworden, dass du einen Verlust zu betrauern hast, und -"zurückgeblättert"-habe ich erfahren, dass du deine Mutter verloren hast. Das tut mir sehr leid, denn ich nehme an, sie hat sonst noch mitten im Leben gestanden, war noch nicht vom Alter "gebeugt" wie meine Eltern oder meine Schwiegermutter. Du schreibst, dass du nicht unerfahren bist im Trauern, was sicher hilft, aber man überrascht sich auch oft selber. Heute habe ich beim Suchen ein Foto meiner Eltern von vor 9 Jahren gefunden und ich konnte seinen Anblick nicht ertragen. Und ich dachte, ich wäre drüber hinweg. Heute vor einem Jahr ist der ältere Bruder meines Mannes gestorben, der letzte in einer Reihe von Verlusten seit knapp drei Jahren, d a scheint es ähnlich wie bei dir zu sein.
    Ist es denn noch üblich bei euch, schwarz zu tragen ein Jahr lang? Ich weiß noch, wie meine Mutter es gehasst hat, mehrere Jahre als ganz junge Frau, noch keine dreißig ( bei mir ist es ohnehin die Standardfarbe ).
    Farbtherapie kannst du übrigens in diesem Mnat auf meinem Blog betreiben, mein Monatsthema. Schön, dass du dabei so zauberhafte Sachen hast entstehen lassen.
    Alles Liebe!
    Astrid

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    1. Danke liebe Astrid. Früher war es Brauch, dass Trauernde ein Jahr Schwarz getragen haben. Das ist schon lange her. Heute gottlob nicht mehr.
      Wir haben in unserer Familie alles an Schicksalen erlebt was man sich vorstellen kann. Daher kenne ich den Tod so ziemlich auf alle Arten. Dass ich meine Mutter im Alter 65 bewusst verabschieden konnte/musste, ist aber eine neue Erfahrung. Es fühlt sich alles unrealistisch an. Gestern zum Beispiel wollte ich ihr ein Sms schicken, weil ich einen Moment nicht dran gedacht habe :-(

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    2. Wie wunderschön doch alles geworden ist liebe Paula.
      Oh da haben sich die Puppenmamies bestimmt sehr gefreut.
      Damals als meine Kids klein waren, bin ich leider gar nicht so zum nähen gekommen, da fehlte mir irgendwie die Zeit.
      Ich glaube es reicht schon wenn man im Herzen schwarz trägt und trauert, da braucht es nicht auch noch die obligatorische einjährigen schwarzen Kleider.
      Wünsche dir einen schönen Wochenanfang
      Herzlichst Silvana

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Herzlichen Dank fürs Reinschauen!