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Paula's Haus


Wer kennt ihn nicht, den Löwenzahn? 
Der Korbblüter, der im Frühling unsere Wiesen in ein gelbes Meer verwandelt. 


Habt ihr gewusst, dass der Löwenzahn in allen Pflanzenteilen essbar ist? Die jungen Chicorée ähnlichen Blätter eignen sich für Salate oder fein gehackt in einer Dipp-Sauce. Aber nur die ersten, ganz frischen Blätter. Später werden sie zäh und sehr bitter.


Aus den ausgezupften Blüten lässt sich feinster Sirup und Honig kochen. Das Rezept findet ihr hier. Die frischen Blüten kann man als Dekoration übers Essen streuen oder in Dipp-Saucen rühren.



Den Löwenzahn-Honig mag ich besonders zu Ziegenkäse. Zum Beispiel in einer Omelette (Pfannkuchen), zusammen mit gebratenem Gemüse. Aber auch aufs Brot oder im Salat schmecken Käse und Honig hervorragend zusammen. Der Honig nimmt dem Löwenzahn seinen leicht bitteren Geschmack. Allerdings hatte ich diesbezüglich ein besonderes Erlebnis. Ich mochte die Löwenzahnblätter lange Zeit nicht. Bis ich sie einmal im Wald gesammelt habe. Diese haben überhaupt nicht bitter geschmeckt. Seither sammle ich den Löwenzahn nur noch an Stellen, wo es weit und breit keine gedüngten Wiesen gibt. Sprich, auf denen weder Mist noch Gülle ausgeteilt wurden. Das merkt man den Pflanzen tatsächlich an. 




Die abgeseihten Blütenresten aus der Honig- und Sirup Herstellung kann man zusammen mit Rhabarber und Apfel zu einer Konfitüre einkochen.

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Selbst gekochte Küchenschätze eignen sich hervorragend als Mitbringsel oder Geschenke. Diesen Frühling war ich einigen Mitmenschen eine Kleinigkeit schuldig, weil sie mir bei etwas behilflich waren. Man sagt an dieser Stelle manchmal: "Ich werfe dir dann einen Stein in den Garten." So kamen Sirup und Konfitüren als sprichwörtliche Steine zu meinen Freunden und Bekannten.


Aus den Blüten lässt sich auch eine Crème zaubern. Ich habe für den Sud anstatt Wasser Apfelsaft verwendet (siehe Rezept Sirup) und anschliessend das Rezept einer Süssmost-Crème nachgekocht. 


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Als Delikatesse habe ich dieses Jahr die Blütenköpfe entdeckt. Ich habe sie in Zucker und etwas Butter angebraten, leicht karamellisiert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. So zubereitet schmecken sie wunderbar zu Salat. Aber auch falsche Kapern lassen sich aus den Knospen herstellen. Nächstes Jahr will ich sie süss-sauer einlegen. Das wird sicher auch wunderbar. 



Etwas erstaunt hat mich die Tatsache, dass man auch die Stängel essen kann. Man schneidet sie dafür längs auf und lässt sie in kaltem Salzwasser etwa eine Stunde ziehen. Sie kringeln sich dabei zusammen. So verlieren sie den bitteren Geschmack. (Auch den Blättern kann man auf diese Weise die Bitterkeit entziehen.)

Die eingelegten Stängel abtropfen lassen und mit einem Siebeinsatz circa 10 Minuten dämpfen. Und fertig wären die Löwenzahn-Spaghetti! Ich habe es aber ehrlich gesagt noch nicht ausprobiert. :-)

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Ebenfalls verwendbar sind die Wurzeln. Sie können gedämpft, gebraten oder in einer Suppe mit anderen Gemüse püriert werden.

Saubere, getrocknete Wurzelstücke können geröstet und gemahlen auch als Kaffee zubereitet werden. Das will ich auch noch ausprobieren. :-)


Da der Löwenzahn ganz nebenbei auch noch eine Reihe an Heilwirkungen besitzt, darf man ihn ruhig als Superfood bezeichnen. Er überbietet die Karotte an Provitamin A Gehalt. Er besitzt eine Menge Kalium, welches eine positive Wirkung auf die Blutdruckregulierung hat. Er ist ein hervorragender Vitamin-K Lieferant (gut für die Knochen). Die sekundären Pflanzenstoffe wirken entgiftend und reinigend auf den Organismus. Er hilf den Cholesterinspiegel zu senken. Zudem regt er den Stoffwechsel an und wirkt verdauungsfördernd. 

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Na, konnte ich deine Neugier für dieses Unkraut wecken? Als nächstes stelle ich euch dann die grünen Superfoods Brennnessel und Giersch vor. An dieser Stelle ein grosses Merci für eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ich freue mich immer riesig, wenn es ein Feedback gibt zu meinem Geschreibsel. :-)

Liebe Grüsse Paula

Juni 22, 2022 3 Liebe Worte


Seit ich Ende Februar den ersten Bärlauch entdeckt habe, gibt es kein Halten mehr. Fast wöchentlich sammle ich irgendwelche Kräuter und probiere neue Zubereitungsarten aus. Natürlich nur Pflanzen die ich kenne, um giftige Verwechslungen auszuschliessen. Bärlauchblätter sammle ich bereits seit einigen Jahren. Knospen, Blüten und Samen habe ich aber immer stehen lassen. Lange hielt sich die Behauptung, diese seien giftig. Dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil. Wenn die Knospen langsam ihre Köpfe ausstrecken, verlieren die Blätter an Intensität und Farbe. Dann weicht die Kraft der Pflanze in die kleinen knackigen Köpfe, welche sich im Anschluss in wunderschöne weisse essbare Blüten verwandeln. Nach den Blüten kommen die Samenstände und im Herbst kann man die Wurzeln ernten. 


Bärlauch-Knospen



Bärlauch-Blüten


An dieser Stelle will ich euch ein weiteres Buch vorstellen, welches mein Universum an Wildkräuter-Wissen und AHA-Effekten in eine neue Spähre gehoben hat. Auf meiner Suche nach Gleichgesinnten, bin ich bei Instagram über den Account "Essbare Natur" von Martina Merz gestolpert. Im Lockdown 2020 hat Martina Merz mit Youtube Videos ihre Freundinnen auf ihre Wildkräuter-Reise mitgenommen. Bald gesellten sich dort tausende Leser*Innen und immer mehr Videos dazu. Das Buch ist sozusgen eine Erweiterung ihrer lehrreichen Videos. Martina Merz wurde das Wissen in die Wiege gelegt. Sie sucht und sammelt seit Kindertagen Wildpflanzen. Und ich bin immer wieder überrascht, aus welchen Pflanzen sie ganze Menüs zaubert. 

Ihr Buch ist für mich eine wundervolle Bereicherung zu jenem von Rudi Beiser. Unterteilt in die Bereiche Sammeln, Bestimmen und Zubereiten, ist es ein Gesamtwerk zum Thema Wildkräuter, da die meisten anderen Bücher nur gewisse Themen beschreiben. Allerdings ist es kein Buch, dass man als Bettlektüre lesen kann. Dafür ist es viel zu schwer und zu gross. Darum nenne ich es gerne meine Wildlkräuter-Bibel. Aber mit über 100 Rezepten, Tipps und Anregungen, finde ich immer Neues, um meinen Wissensdurst über Wildkräuter zu stillen. 


Im Buch findet man zudem unzählige QR-Codes, welche direkt zu den Videos von Martina Merz führen. Und es gibt einen Link, zum fast 40ig-seitigen PDF Dokument aller Pflanzenporträts, welche im Buch vorgestellt werden.

Folgende 60 Pflanzen werden beschrieben:
Ampferknöterich, Apfelrose, Breitwegerich, Brennnessel, Brunnenkresse, Bärlauch, Dirndl, Dost, Dürlitze, Wilder Feldsalat, Felsenbirne, Fichte, Giersch, Gundelrebe, Gundermann, Gänseblümchen, Gänsefüsse, Heckenrose, Hirtentäschel, Schwarzer Holunder, Hopfen, Hundsrose, Kartoffelrose, Klettenlabkraut, Knoblauchsrauke, Kohl-Kratzdistel, Kornelkirsche, wilde Kresse, Kuckusblume, Labkraut, Löwenzahn, Mädesüss, Malve, Melden, Nachtkerze, wilder Oregano, Pimpinelle, Sauerampfer, Schafgarbe, Scharbockskraut, Schaumkraut, Schlangenknöterich, Schlehdorn, Schlehe, Schwarzdorn, Sommerlinde, Spitzahorn, Spitzwegerich, Taubnesseln, Vogelmiere, Walderdbeere, Wegerich, Waldsauerklee, Wiesenbärenklau, Wiesenknopf, Wiesenknöterich, Wiesenlabkraut, Wiesenschaumkraut, Wintelinde und Wunderlauch.


Dank dem Buch habe ich gelernt, welche Lebensmittel und Zubereitungsarten die Wildkräuter perfekt ergänzen, damit es nicht zur bitteren Enttäuschung kommt. Darüber erzähle ich euch dann in einem neuen Beitrag noch etwas mehr. 


Besonders fasziniert hat mich als erstes aber das knall grüne Bärlauchöl, zur Dekoration und Verfeinerung von Speisen. Ich war hin und weg von der Farbe. Und vom Geschmack sowieso. 



Mein Salz kennt ihr vielleicht noch vom letzten Jahr. Neu habe ich noch eine Paste aus Blättern und Sonnenblumenöl gemacht. Dieses hält sich länger als Pesto, kann aber genauso verwendet werden. Zudem wird das Sonnenblumenöl im Gegensatz zu Olivenöl nicht fest im Kühlschrank. Auch dies ein Tipp aus den Videos von Martina Merz. 




Ebenfalls neu ausprobiert habe ich Bärlauch-Kapern. Ui, die haben es in sich! Als scharfe Beilage werden wir sie zu Raclette oder kalten Platten geniessen. 



Die Bärlauch-Paste brauche ich zum würzen von Saucen oder Tomaten-Pesto. Unglaublich fein schmeckt sie zusammen mit geschmolzenem Käse. Ein Teelöffel ins Cordon-Bleu oder in bisschen auf den Raclettkäse ... herrlich sage ich euch. 



Zur Dekoration bieten sich Kräuter-Öle, Knospen und Blüten geradezu an. Sofern man den Knoblauchgeruch von Bärlauch mag. ;-)


(Bild oben) Wildkräuter-Ricotta-Nocken mit Gierschsalat und Wildblüten.

(Bild unten) Wildkräuter-Ernte, bestehend aus Kohldistel, Kerbel, Giersch/Geissfuss, Bärlauch-Blüten und roter Taubnessel. 


Ich könnte an dieser Stelle noch endlos weiter erzählen. Aber das mache ich dann in einem neuen Beitrag. ;-)

Liebe Grüsse Paula

P.S. Enthält unbezahlte Werbung aus Begeisterung ;-)

Juni 14, 2022 3 Liebe Worte


Bevor ich euch etwas mehr über meine Wildkräuter-Erfahrungen und Erlebnisse berichte, will ich euch unbedingt ein Buch vorstellen. Eines, das mein Fieber für die essbare Natur bereits vor ein paar Jahren geweckt hat. Das Buch stammt von Rudi Beiser. Er ist Dozent, Journalist und Sachbuchautor und beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit Heil- und essbaren Wildpflanzen. Sein Wissen ist immens. Für mich ist er eine Koryphäe auf diesem Gebiet.

Das vorgestellte Buch ist im Tieme Verlag erschienen. Für meinen Beitrag im Gästemagazin, welches bald erscheint, haben sie mir einige Bilder zukommen lassen. Und ich darf euch mit Bildern aus dem Buch etwas gluschtig machen auf mein neues Universum. 


Ich habe ja bereits eine Menge Bücher über Wildkräuter. Die einen sind reine Kochbücher, andere beschäftigen sich eher mit den Heilwirkungen. Wieder andere sind Mitnehmbücher für Ausflüge in die Natur. (... die ich aber immer vergesse mitzunehmen) Und dann habe ich noch welche über Salben und Tinkturen. Nun aber zu einem meiner Lieblingsbücher ...

 Das Buch von Rudi Beiser ist gespickt mit viel Wissen zu
- geschichtlichen Hintergründen über die einzelnen Pflanzen (Namensherkunft)
- Basisrezepten
- Verwechslungen mit giftigen Artgenossen
- Fund- und Sammelorte 
- verwendete Pflanzenteile
- Geschmack
- Informationen zu Vitamin und Mineraliengehalt
- Heilwirkungen 
und allgemeine Verwendungen der Pflanzen mit je 2 Rezepten


Folgende 21 Pflanzen inklusive 42 Rezepten werden im Buch vorgestellt:

Bärenklau, Bärlauch, Brennnessel, Dost (wilder Majoran), Gänseblümchen, Gänsefuss, Giersch (Geissfuss), Knoblauchrauke, Löwenzahn, Malve (Käslikraut), Nachtkerze, Rainkohl, Sauerampfer, Spitzwegerich, Taubnessel, Vogelmiere, Wiesenknopf, Wiesen-Labkraut, Wiesen-Margerite, Wiesen-Schaumkraut und die Wilde Möhre

Es gibt Rezepte für Beilagen, Salate, Smoothies, Suppen, warmen Hauptspeisen und ein paar Extras wie Wilde Kapern, Essig, Butter, Pesto, Senf und Gelee. Leider keine Desserts ;-) 

Mit den meisten Pflanzen kann man variieren. Das heisst, man kann sie für verschiedene Arten von Speisen benützen, nicht nur so wie im Buch vorgestellt. Darüber erzähle ich euch dann beim nächsten Mal etwas mehr. 


Am Ende des Buches findet man einen QR-Code zum Download aller Kurzportraits. Zur wilden Möhre und dem Bärlauch gibt es je eine Übersichtssichtseite mit allen giftigen Verwechslungspflanzen. Und es gibt einen Sammelkalender mit Monatsübersicht, wann welche Pflanzenteile geerntet werden können. 


Ich liebe das Buch. Punkt. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es ist handlich, sehr übersichtlich und die Bilder sind eine Augenweide. Falls dich das Thema Wildkräuter interessiert und du mit ein paar Rezepten anfangen möchtest, kann ich es nur empfehlen. Mittlerweile habe ich noch ein zweites tolles Buch dazu gekauft, welches ich euch auch noch vorstellen werde. Das ist dann aber eher schon eine Bibel auf dem Gebiet. Aber zum Anfangen ist dieses hier perfekt. 

Liebe Grüsse Paula

P.S. Enthält unbezahlte Werbung aus Begeisterung ;-)

Juni 12, 2022 1 Liebe Worte


Mitte Januar wurde ich angefragt, ob ich für das Gästemagazin von Engelberg einen Beitrag zum Thema Naturgenuss schreiben möchte. Da musste ich nicht zwei Mal überlegen. Alleine die Frage, ob ich als einheimische, ortskundige Autorin einen Text zum Thema schreiben möchte, löste innerlich ein grosses Jaaaaa aus. Einheimisch bin ich, ortskundig auch, aber Autorin? Na ja, da fragt man sich, ab welchem Zeitpunkt man Autorin ist. Für mich waren Autoren und Autorinnen immer Menschen, die Bestseller geschrieben haben. Etwas, wovon ich seit dem Teenageralter geträumt habe. Aber gut, wenn dafür bereits sechs Seiten oder 6200 Zeichen reichen, bin ich dabei. :-) Und wie ich dabei bin. Seither ist kaum ein Tag vergangen, an dem ich mich nicht mit Wildkräutern beschäftigt habe. 


Allerdings lag unser Tal bei der Anfrage für den Beitrag unter einer tiefen Schneedecke. An Streifzüge in der Natur oder ans Sammeln und Kochen mit Wildkräutern war nicht zu denken. So blieb mir nichts anderes übrig, als vorerst die Wildkräuter-Bücher hervorzukramen und mich stundenlang durch Rezepte und Beschriebe zu lesen. Ich habe mir Notizen zu Blütezeiten, spezifischen Fundorten und Verwendungszwecken gemacht. Ich habe auf Instagram Accounts abonniert, die über dieses Thema schreiben und alle Inspirationen aufgesaugt wie einen Schwamm. Aber noch selten habe ich so sehnsüchtig auf die ersten grünen Blätter in der Natur gewartet, um das erweiterte Wissen der Wildkräuter auszuprobieren.  


Ende Februar war es dann endlich so weit. Ich konnte den ersten Bündel Bärlauch, sowie ein paar andere Kräuter nach Hause tragen. 


Ab diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr. Seither streife ich jede freie Minute durch die Natur, entdecke immer wieder neue Dinge und habe auch schon einiges ausprobiert. Auch für den Wintervorrat ist schon einiges entstanden. Unter anderem verschiedene Sorten Sirup, Kräutersalze, Honig und Tees. 




Mittlerweile habe ich so viele Fotos und Ideen für mich privat gesammelt, dass ich auf dem PC separate Ordner machen musste. Und dank Instagram ist noch ein zweiter Schreibauftrag zu diesem Thema dazu gekommen. :-)



Sieht das nicht fantastisch aus? 


Ich nehme euch gerne mit in mein Kräuter-Universum und widme diesem Thema noch ein paar weitere Beiträge. Ich werde euch drei tolle Bücher zum Thema vorstellen, zeige euch meine kulinarischen Leckereien und verrate, was ich alles ausprobiert und entdeckt habe. Bist du dabei? Zuerst zeige ich euch aber noch ein paar Fotos vom höchsten Kirchturm der Schweiz, mit Sicht auf die schönste Stadt der Schweiz. Gespannt? Dann bis bald ...

Liebe Grüsse Paula

Juni 05, 2022 2 Liebe Worte

Heute gibt es wieder einmal einen kulinarischen Beitrag. Ich liebe Bärlauch, ob auf Pizza, zu Pasta, in Salaten oder als Ergänzung zu Fleisch. Bisher habe ich immer Pesto daraus gemacht. Neulich sah ich bei Instagram aber eine andere Variante und die wollte ich unbedingt ausprobieren. Bärlauch Salz. 




Ich habe dafür möglichst junge, kleine Blätter gesammelt, da sie mir vom Geschmack etwas intensiver scheinen als die grossen Blätter. Zu Hause habe ich sie in kaltem Wasser abgespült und auf einem Handtuch abtrocknen lassen. Anschliessend habe ich sie im Dörrautomaten getrocknet. Das klappt auch im Backofen. Zu guter Letzt habe ich die getrockneten Blätter zusammen mit etwas Meersalz im Mixer fein zermahlen. Das fertige Salz duftet wunderbar und sieht aus wie feiner grüner Sand. 

Alternativ kann man die frischen abgetrockneten Blätter auch fein hacken und dann mit dem Salz mischen. Diese Mischung gibt man auf ein  Backblech und trocknet sie im Ofen bei rund 60-70 Grad aus. Das dauert etwa 3-4 Stunden. Zwischendurch die Mischung durchrühren. Dieses etwas gröbere Bärlauch-Meersalz kann man auch in einer Gewürzmühle verwenden. 

Ich bin mit dem feinen Salz happy, da ich es überall drunter und drüber streuen kann, auch für Dipp Saucen zum Beispiel. 



Schaut doch bald wieder vorbei in meinem Blog. Der nächste Beitrag kommt auch aus der Küche. Bis bald ;-)

Liebe Grüsse Paula
 

April 18, 2021 1 Liebe Worte
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PAULA'S HAUS


Willkommen in meinem Blog.  Ich bin Paula, eine kreative und Naturverbundene Mama aus der Zentralschweiz. Meine Tage haben selten genug Stunden, um all meine Visionen und Ideen umzusetzen. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und Stöbern.


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