Sonntag, 23. April 2017

Tür und Tor ...

 
Schaut euch nur dieses Kunstwerk von Tür an? Ist sie nicht wunderschön?
 
 
Und diese von 1573?


 
 
Ich habe ein Liebe. Eine TÜRliebe. Vor allem zu jenen Türen aus dem Engadin. Da denke ich immer sofort an Schellenursli. Und als ich im März für einen Kurztrip ins Engadin reiste, musste ich diese schönen Türen natürlich für mich (und euch) bildlich festhalten. ;-)
 
Liebe Grüsse Paula

Donnerstag, 20. April 2017

Just for me ...

 
Nachdem ich die letzten zwei Jahre fast nur für BiOeko genäht habe, wurde es höchste Zeit wieder einmal etwas für mich zu machen. Entstanden sind ein T-Shirt mit Stern ...
 

... und ein super bequemer Kapuzenpullover aus Sommersweat. Da es wieder merklich kälter geworden ist, sind die rosa Flamingos schöne Farbtupfer im Alltag.

 
Als Schnittvorlage habe ich das Basic-Shirt von Ki-Ba-Doo genommen und selbst eine Kapuze entworfen. Die Kapuze ist aussen aus leichtem Popeline und Innen aus Jersey. Die Ösen und Bändel sind nur Attrappe und nicht rundherum eingezogen. Aber irgendwie geben sie dem Pulli das gewisse Etwas, ohne dem schönen Stoff die Schau zu stehlen. ;-)
Das T-Shirt habe ich eine Nummer grösser genäht, damit es den Winterspeck locker versteckt. ;-) Den Stern habe ich in Chenille Technik genäht. Eine Anleitung dazu findet ihr hier


 
Kreative Grüsse
Paula


Dienstag, 18. April 2017

Wildkräuter ...

 
Seit ich mein Label BiOeko ins Leben gerufen habe, hat auch die gesunde Ernährung eine viel grössere Bedeutung in meinem Leben gewonnen. Ich schaue genauer woher die Lebensmittel kommen, wie sie angebaut werden und was es für Alternativen aus der Region gibt. In aller Munde und überall zu lesen ist von sogenannten Superfoods. Zutaten die anscheinend super viel Vitamine haben sollen. Die meisten vielbesprochenen Superfoods wie Avocado, Quinoa, Chia, Amarant- und Gojibeeren kommen aber vom anderen Ende der Welt zu uns. Sie sind also alles andere als Umweltverträglich. Dabei wachsen die tollsten Superfoods direkt vor unserer Haustür in der freien Natur und sie sind obendrein kostenlos. WILDKRÄUTER
 

 
Um mein Wissen etwas zu vertiefen, habe ich ein tolles Buch  über Wildkräuter gekauft. Wer es genau wissen will, sollte dazu vielleicht noch eines haben, um die Pflanzen genau zu bestimmen, da es auch giftige gibt. Aber sicher kennt ihr die ein und anderen geniessbaren Kräuter, welche unverkennbar sind.
 

 
Mein Lieblingskraut im Frühjahr ist Bärlauch. Darum habe ich die letzten Wochen wieder einiges davon gesammelt.
 
 
Einen Teil habe ich klein gehackt in Olivenöl eingelegt, damit wir noch lange davon kosten können.
 
 
Wild- oder Gartenkräuter kann man aber auch gut mehr als eine Woche in einem verschraubten Vorratsglas im Kühlschrank aufbewahren.
 

 Meine Wildkräutersammlung konnte ich bereits mit dem ein und anderen Ausflug in der Natur verbinden. Diese fasziniert mich im Frühjahr immer ganz besonders, wenn aus den scheinbar leblosen Ästen wieder die aller schönsten Blüten hervortreten.
 



 


Liebe Grüsse Paula

Sonntag, 16. April 2017

HaPpy EaSter ...

Wo ist denn die Zeit geblieben? Viel zu lange habt ihr nichts von mir gehört.
Darum erst Mal von Herzen FROHE OSTERN.

 
Heute Morgen sind wir mit einem feinen Frühstück gestartet. Den Zopf und die Häschen habe ich selbst gebacken. Die wunderschönen Eier habe ich auf dem Markt gekauft.
 

 
Gestern fand bei uns nämlich der alljährliche Ostermarkt statt, welche meine Freundin Moni und ich schon seit über 10 Jahren organisieren. Diesmal war ich mit BiOeko nicht dabei. Mir spuckte da schon länger die Idee herum, mit den Kindern als Osterhasen zum Markt zu gehen. Moni war sofort begeistert. So schneiderten wir 5 Kostüme und zauberten all den vielen Besuchern da und dort ein Lächeln ins Gesicht. Die Leute waren ganz begeistert von der Hasenschar.
Für mich sollte es eigentlich auch Hosen geben, aber wenn Frau ohne Schnittmuster am Werk ist, kann schon mal was schief gehen. Die Hose war viel zu klein, so wurden aus den Beinen dann die Ärmel und das Reststück reichte gerade noch für einen Rock ;-) Aber es war mit den Leggings super bequem und die Lederstiefel passten von der Farbe auch perfekt. :-)
 
 
In den Rüeblitaschen verstauten wir die Schokoladeneier und verschenkten diese an die Marktbesucher. Viele Besucher fragten mich warum wir als Hasen verkleidet seien, ob wir vom Tourismusbüro angestellt seien oder ob wir ein Verein seien. Kaum jemand konnte glauben, dass wir einfach aus Freude diese Kostüme genäht haben, um den Leuten eine FREUDE zu machen. Das ist uns definitiv gelungen. :-) Und verschenkte Freude kommt bekanntlich zurück, auch wenn das Hasenmädchen auf dem Foto nicht ganz so glücklich aussieht ;-)
 
 
 
 
 
Meine zuckerfreien Geschenke für Patenkinder und Göttergatte (Stirnbänder) habe ich in diesen Papiertüten verschenkt. Für unsere Kinder habe ich Wimpelketten genäht. Diese packte ich nach dem Markt in die Rüeblitaschen und der Osterhasen-Papi hat sie dann versteckt. ;-)
 

 
In unserem Wohnzimmer ist die Osterdeko eher spärlich, schlicht und einfach. Den zwei Betonhasen konnte ich aber nicht widerstehen als ich sie in einem Möbelhaus entdeckte.



 
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Ostersonntag.
Liebe Grüsse Paula
 
 
 

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wickeltasche für Puppenmama ...

 
Für eine kleine Puppenmama, welche letzte Woche einen kleinen Bruder bekam, habe ich als Geschenk diese Wickeltasche genäht.
 


Darin findet sich ganz viel Platz für allerlei Krimskrams und Puppensachen. Im Adventskalender bekam die Puppenmama dafür Dinge wie Schoppenflasche, Windeln, Kleider und Feuchttücher. Leider hatte ich vergessen die Sachen zu fotografieren. Aber für unsere Tochter hatte ich vor längerem ein ähnliches Set genäht.

 
 
Die Freude an der Tasche ist gross und sie wurde von der Puppenmama sogleich in Beschlag genommen. Die Mama meinte, die würde ihr auch gefallen ;-) Zum Geburtstag im letzten Jahr hatte ich ein "Puppen-Björn" nach eigener Kreation genäht. Jetzt ist die Puppenmama voll und ganz ausgerüstet und kann wie die Mama ihr "Baby" ausführen.
 


Ich habe als Kind auch sehr gern mit Puppen gespielt, im Gegensatz zu meiner Tochter. Darum erfreut es mein Puppenherz umso mehr zu sehen, wie mein Patenkind jetzt am "bäbele" ist, zumal mein anderes Patenkind schon ein richtiges kleines Fräulein ist und aus dem "bäbele" fast raus ist.
 
Liebe Grüsse Paula


Sonntag, 29. Januar 2017

Liebe geht durch den Magen ...

 
Die Erstellung meines Menüplans hat sich als wahres Wunder entpuppt. Unser Essen ist wieder viel abwechslungsreicher, ich habe null Stress bei der Planung, ich habe wieder Freude am Kochen und das Beste: Mein Mann überhäuft mich täglich mit Komplimenten und verleiht mir mit seiner Freude regelrechte Höhenflüge in Sachen Kreativität. Darum fallen nicht nur die Mittagessen umfangreicher aus als früher, sondern auch die Auswahl des Nachtessens ist nun meist abwechslungsreicher. Anstatt des ewigen "Cafe complet" mache ich zwischendurch auch mal Sachen wie Apfelrösti, Crostini, Trockenfleischtartar, Suppen oder Oliven-Tomaten-Pesto zum Abendessen. Meist kaufe ich am Montag alles für die ganze Woche ein (ausser Frischprodukte) und spare mir dank des Menüplans viel Zeit. Da die letzten beiden Wochen das Wetter täglich traumhaft war, habe ich auch mal Etwas am Abend vorbereitet und es am Morgen mit dem Timer in den Ofen geschoben. So blieb mir sogar Zeit zum Skifahren, während die Kinder im Kindergarten und in der Schule waren. Damit nichts vergessen geht beim Fertigstellen, schreibe ich mir die Details am Morgen auf eine Jasstafel.
 
 
Im Kochunterricht in der Schule haben wir, wie wohl alle Schweizer, das Kochbuch Tip Topf benutzt. Ich benutzte es heute als Nachschlagewerk für Garzeiten oder Mengenangaben. Für die Auswahl der Menüs habe ich es wieder einmal von A-Z durchgeschaut und das ein und andere gefunden, was ich nachkochen möchte. So auch die Plätzli im Teig. Und ich kann euch sagen, die sind einfach super lecker. Mein Sohn fand zwar, das Gemüse im Brät hätte ich mir sparen können ;-) und ich persönlich könnte sogar auf die Plätzli darin verzichten. Aber alles in allem war es einfach super. Dazu habe ich einen Eisbergsalat mit einem Körnermix und Orangen gemacht.
 



 
Für die Deko hat mich die Sendung Landfrauenküche inspiriert. ;-)
 
 
Einmal wollte ich gefüllte Kartoffeln machen. Da die Kinder die Kartoffeln aber nur in Form von Rösti und Kartoffelstock mögen, habe ich die Füllung statt in den Kartoffelschalen einfach in einer Gratinform gebacken. Und siehe da, ohne den Anblick der Schalen wurde auch das gegessen und als gut empfunden. Ich muss oft schmunzeln, wie man den Kindern das ein und andere unterjubeln kann, wenn man den Menüs einfach andere Namen gibt. Dieses Menü hiess dann einfach Kartoffelstock mit Käse, anstatt gefüllter Kartoffeln, obwohl es mit Kartoffelstock fast gar nichts zu tun hatte. Die Kartoffeln hatte ich nämlich nur mit der Gabel zerdrückt. ;-)
 
 
 Neben traditionellen Menüs möchte ich auch Neues ausprobieren. Auf Instagram bin ich per Zufall auf "Carrots for Claire" gestossen. Beim Lesen des Blogs von Veronika jagte ein WOW das andere. Darum habe ich mir ihre beiden Bücher Gesund Kochen und Gesund Backen gekauft.



 
Ihre Rezeptideen sind nicht nur gesund, sie machen bereits beim Lesen Lust darauf all die feinen Sachen auszuprobieren. Dass Veronika trotz ihrer teils veganen Lebensweise immer darauf hinweist, welche Zutaten anstelle von dies und das verwendet werden können, ist man nicht fix an die Zutaten gebunden und es regt an, selber zu probieren wie es schmeckt. Wir sind grosse Milchproduktefans, wohl einfach deshalb, weil wir von Milchwirtschaft umgeben sind und ich mit Kühen aufgewachsen bin. Dennoch wollte ich zum Beispiel die Getreidemilch in ihren Büchern unbedingt ausprobieren. Was mich ebenfalls fasziniert an ihren Rezepten, ist der Verzicht auf raffinierten Zucker. Und man glaubt es kaum, aber Birkenzucker oder Ahornsirup erreichen genau die gleiche Süsse. Und das Beste daran, man hat nicht dieses ewige Gefühl von "ich brauche noch mehr" Zucker.
 
 
Ausprobiert habe ich bisher den Schokoladenkuchen und die feinen Wraps. Diese mache ich bestimmt wieder. Denn die Variations Möglichkeiten bei den Füllungen ist schier unendlich. Und sogar ein fast leerer Kühlschrank am Sonntagabend ergab noch ein umfangreiches Nachtessen.
 
 
Einen Abzug muss ich den Büchern allerdings geben. Viele Zutaten sind von der Herkunft her nicht gerade nachhaltig, denn darauf versuche ich beim Einkaufen zu schauen. Viele Dinge wie zum Beispiel die Superfoods Chia-Samen, Gojibeeren oder Baobab kommen von weit her und können teilweise auch mit europäischen Sachen ersetzt werden. Statt Chiasamen kann man auch Leinsamen benützen, statt Gojibeeren vielleicht schwarze Johannisbeeren und statt Quinoa eventuell Dinkel oder Grünkern. Das tut den Rezepten keinen Abstrich, denn als Anregung für neue Ideen sind die Rezepte von Carrots for Claire allemal super.
 
Alles in allem bin ich dank dem Menüplaner einfach happy und fühle mich viel vollwertiger ernährt. Und ein weiterer Nebeneffekt ist, dass mein Heisshunger auf Schokolade ganz unbemerkt beträchtlich nachgelassen hat. Gewichtsmässig wäre es ja egal, da ich die Kalorien jeweils wie ein Wunder von selbst verbrenne, aber zu viel Zucker ist ja dennoch nicht gesund.
 
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und einen tollen Start in die neue Woche.
Liebe Grüsse Paula