Sonntag, 15. Januar 2017

Menüplan ...

 
Kennt ihr das auch: Es ist wieder einmal halb zwölf und ihr wisst noch immer nicht recht was ihr kochen sollt? Oder ihr fragt die Kinder, was sie heute oder morgen zum Mittagessen möchten, weil euch irgendwie so gar nichts mehr einfällt? Die Vorschläge der Kinder beschränken sich auf Omeletten, Spaghetti, Älplermagronen, Polenta und Pizza. Kommt dazu dass mein Mann Mittags selten zu Hause isst und ich tagtäglich den schonungslosen Feedbacks der Kinder ausgeliefert bin. Ja ja... ich bin eine arme Hausfrau, die sich von den Kindern sagen lässt, was sie zu kochen hat. ;-) Dabei lag es in letzter Zeit eher an der Unlust zu kochen, weil ich selber so ganz andere Dinge mag als die Kinder. Eintöpfe, Linsen, Randen, Fenchel und und und. Alles so Dinge halt, die die Kinder nicht mögen. Sie müssen zwar immer alles probieren, da sie nur so wirklich beurteilen können, ob sie es nicht mögen. Und erfahrungsgemäss mögen sie viele Dinge manchmal dann doch irgendwann. Wenn man aber immer mit den Kindern alleine isst, kommt man schnell in Versuchung nur noch zu kochen was die Kinder mögen.
 
 
So weit gut. Oder eben nicht. Bei Instagram fand ich dann die krönende Idee. Ein Menüplan.
Und wenn ich eine Idee im Kopf habe, kann diese nicht schnell genug umgesetzt werden. Als erstes habe ich meine Kochrezepte durchforstet und alles in den 4 Kategorien Vorspeise, Hauptgang, Dessert und Abendessen notiert, was die Kinder gern haben (könnten). ;-)
 
Dann habe ich nach einer geeigneten Idee der Präsetation nachgedacht. Es sollte übersichtlich sein, zu unserem Wohnstil passen und einfach zum Wechseln der einzelnen Wochen sein. Zuerst wollte ich Woche für Woche die Pläne auf dem PC schreiben und ausdrucken. Das schien mir aber irgendwie zu aufwendig. Dann fand ich auf Pinterest die Idee mit der Pinnwand.
 
 
 Da wir gottlob so eine unbenutzte Pinnwand zu Hause hatten, sowie hölzerne Wäscheklammern, entstand mit Hilfe von Heissleim unser Menüplan. Auf starkes Papier schrieb ich alle Ideen, welche nun Woche für Woche festgeklemmt werden können. Und ihr glaubt es nicht, aus ein paar Ideenlosen Menüs, sind fast 80 Ideen entstanden. Ich kann es selbst kaum glauben. Auf den Rückseiten der Karten habe ich zudem notiert, wo ich das Rezept finde, falls ich einmal nicht mehr weiss, wo ich diese Idee gefunden habe.

 
Die Zettel habe ich nach Rubriken wie Fleisch, Gebäck, Teigwaren, Gemüse, Eierspeisen, Abendessen ect mit Gummibändern zusammengemacht und in das dafür gebastelte Kartonfach gelegt. Es gibt eine Idee für jedes Mittagessen und 4 Ideen fürs Nachtessen, welche aber nicht nach Tag geordnet sind, sondern eher als Merkzettel, je nach dem was vom Mittagessen übrig bleibt, oder wie es Zeitlich aussieht.
 
  
Tja und da hängt er nun und meine ganze Familie findet es eine total super Idee. :-)
Bei den Rezepten gibt es teilweise auch nur leicht andere Zubereitungsformen. So zum Beispiel anstatt der herkömmlichen Pizza halt Pizzaschnecken. Das ist von Grund her das selbe, aber es kommt anders daher.
 
 
Wem so ein Planer zu aufwendig ist, sollte unbedingt bei SchniPoSaCo vorbei schauen. Kathrin Erne bietet für nicht mal einen Franken pro Woche (Jahresabo CHF 49.00) wöchtentlich  13 Menüvorschläge inklusiv Rezepten und Zugriff auf die ganze Rezeptdatenbank.

Wie macht ihr das mit dem Kochen? Nach Plan oder kurzfristig? Ich bin gespannt auf eure Feedbacks.
 
Herzliche Grüsse Paula

Donnerstag, 12. Januar 2017

Bratapfel ...

 
Wenn ich an meine Kindheit denke, fallen mir neben unzähligen schönen Erlebnissen auch immer wieder all die feinen Süssspeisen ein, die meine Mutter manchmal zum Abendessen gemacht hat. Kaiserschmarren, Apfel im Schlafrock, Apfelrösti, Apfelküchlein, Apfelkuchen, Omeletten mit Konfitüre, Götterspeise und und und. Da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen.
 
 
Heute habe ich mit meinen Kindern Bratapfel gemacht und voll ins Schwarze getroffen. Die leuchtenden Augen und das vergnügte Schmatzen beim Essen waren einfach eine Augenweide.

 
Wir haben bei den Äpfeln das Kerngehäuse rausgeschnitten und eine Mischung aus gemahlenen Nüssen, etwas Honig und Zimt eingefüllt. (Bei meinem Apfel habe ich noch ein paar Weinbeeren darunter gemischt) Die Äpfel stellt man in eine gefettet Backform, verteilt einige Butterflocken darüber und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für circa 20 Minuten. Derweil habe ich die Vanillecreme gekocht und es dann Ofenheiss in den Tellern serviert. Mmmmhhhhh.... Das war vielleicht lecker. ;-)
 
Liebe Grüsse Paula

Dienstag, 10. Januar 2017

Windlichter ...

 
Als den Kindern in den Ferien mal so richtig langweilig war, zog ich eins meiner kreativen Bücher hervor. Darin entdeckten wir tolle Windlichter aus Papier. A4 grosse Bögen haben wir mit Schneesternen verziert und dann der Längsseite nach einmal gefaltet.
 

 
An der gefalteten Längsseite schneidet man circa 1cm breite Streifen ins Papier.


Dann wird das Papier aufgefaltet und an der Schmalseite zusammen geklebt. Und schwups ...

 
 hatten wir wunderschöne Windlichtschirme. Hätte ich den Kindern nicht ein Limit gesetzt was die Anzahl betrifft, wäre unser gesamtes Wohnzimmer jetzt mit Schirmen verziert. ;-)
 
 
Aber ein paar durften es schon sein. ;-)
 
 
Das Design der Schirme passt wunderbar zu unserem Stern vom Möbelschweden, welcher uns jedes Jahr durch die Advents- und Neujahrszeit begleitet. Spätestens wenn es draussen wieder länger hell ist Abends, darf er sich dann bis im Dezember wieder ausruhen.
 

Liebe Grüsse Paula

Sonntag, 8. Januar 2017

Happy new year ...

 
Mit einiger Verspätung wünsche ich Euch von Herzen ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr seid gut gestartet mit 2017? Ich habe mir zum ersten Mal nicht einen einzigen Vorsatz genommen, ausser dass ich ganz fest versuche Achtsam zu sein, dass es meiner Seele und jener meiner Liebsten gut geht. Darum auch gleich die ersten Bilder von Ausflügen, die Seelenbalsam pur waren.
 
Über die Festtage war ich zwar fast täglich am Arbeiten, die zweite Ferienwoche genoss ich dafür umso mehr mit meiner Familie. Schnee hatten wir zunächst leider keinen, dafür Traumhaftes Wanderwetter.
 
 
Statt des Winters, grüsste uns der Sommer.
 
 
 
Wir kochten uns Abseits des Touristenstroms eine feine Bouillon und genossen das herrliche Wetter in vollen Zügen. Sogar unser Sohnemann, der sich zuerst so gar nicht von seinen Legos trennen wollte, kuschelte sich im warmen Sonnenlicht an mich und meinte: "Ahhhh, das ist so schön" :-)
 

Als Mitte Woche doch noch der Winter zu Besuch kam, schrieb ich ein paar Neujahrsgrüsse, für die ich zuvor leider nicht die Zeit gefunden hatte.
 
 
Umso mehr freute ich mich dann, als mich selber wunderschöne Neujahrspost erreichte.
Herzlichen Dank liebe Irene. Die Feder mit der Holzkugel fand am Wohnzimmerfenster ein Ehrenplätzchen und ich freue mich jeden Tag sie zu sehen.
 
 
Nach dem Neujahrsputz habe ich die Wohnung mit einer Mischung aus "Freude und Lebenskraft" ausgeräuchert, dann gelüftet und die Neujahrsfrische genossen.


Die Dekoration auf unserem Esstisch erinnert uns mit dem Glücksklee an unseren schönen Jahresübergang, welchen wir zusammen mit unserer Familienfreundin gefeiert haben. Ich besuchte anschliessend mit ihr den Besinnungsgottesdienst in der Kirche. Diese war dieses Jahr unglaublich schön geschmückt. Viele Gold glitzernde Sterne hingen von der Decke und bewegten sich ganz sanft im gedämpften Licht. Es war schön zum Jahresende einfach ein Weilchen da zu sitzen, die Stille zu geniessen und den Gedanken nach zu hängen. Für das Vergangene Jahr empfinde ich für mich persönlich einfach nur Dankbarkeit, obschon es viel Unschönes gibt auf der Welt. Gerade deswegen ist mir einmal mehr bewusst, wie gut es mir und meiner Familie geht. Und ich wünsche mir fürs neue Jahr, dass all meine Freunde und Verwandten dieses Glück auch erfahren dürfen im neuen Jahr.

 
Die Tischdekoration von Weihnachten ist mittlerweile auf die Fensterbank gezogen, wo sie ganz gut zum Einzug des Winters passt. Ich freue mich so, dass die weisse Pracht endlich bei uns ist.
 
 
Heute bin ich mit den Kindern ein bisschen im Schnee rumgetollt. So winterlich kann es von mir aus bleiben bis Ende März. :-)
 

Morgen fängt wieder der Alltag an. Die Kinder starten wieder mit Schule und Kindergarten und ich kann mich endlich meinem Berg an Büro-Arbeiten widmen, welcher auf mich wartet. Da ich wie immer auch eine Möchte-Gerne-Tun-Liste habe, belohne ich mich dann mit ein bisschen Zeit dafür, wenn ich auf der Muss-Erledigt-Werden-Liste etwas abgearbeitet habe. ;-)

 
Vor Weihnachten entdeckte ich in einer Buchhandlung dieses Zauberhafte Buch. Das wird mich dieses Jahr sicher bei meinem Seelenwohl begleiten. Es ist zu lesen wie ein Märchen, enthält viele schöne Erzählungen, Fabeln und Anreize zum Nachdenken und Überdenken. Also genau mein Ding.  

 
Ich wünsche euch einen zauberhaften Start in die neue Woche. Derweil schreibe ich noch einen kreativen Beitrag für euch. Wir haben die vergangene Woche nämlich noch etwas Schnelles gebastelt. ;-)
 
Liebe Grüsse Paula

Dienstag, 27. Dezember 2016

Weihnachten... schön war's ...


Liebe BlogleserInnen
 
Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest? Ich habe die Vorfreude der Kinder, das Augenleuchten, das feine Essen und das Zusammensein mit der Familie wieder sehr genossen.
Für unseren Weihnachtstisch kam vieles was die letzten Wochen auf Wanderungen von den Kindern gesammelt wurde als Dekoration zum Einsatz. So auch die Flechten und Tannzapfen. Von den gebastelten Salzteiganhängern blieben nach dem Geschenke verpacken ein paar übrig. Diese habe ich mit einem Band an die Servietten gebunden. In die Mitte des Tisches stellte ich einen Kranz aus Baumrinden, welchen ich vor vielen Jahren aus einem Styroporring gebastelt habe. Und natürlich eine Kerze aus Sojawachs. Ich bin recht begeistert von den Kerzen. Allerdings dürfen die Gefässe nicht zu gross sein, da die Flamme weniger stark ist als bei Paraffinkerzen und sie somit nur in der Mitte herunter brennen. Aber der übrig gebliebene Wachs lässt sich gut einschmelzen und neu giessen.



 
Das war unsere Vorspeise. Ein Tartar aus Trockenfleisch vom Hof meines Cousins, eine Pyramide aus Käse von einem Käser den wir kennen, eine feine Gemüsesuppe und Feldsalat. Den Rest des Essen habe ich nicht fotografiert. Die Hauptspeise wollte heiss verspeist werden, bevor sie wegen eines perfekten Fotos kalt wird ;-) und beim Dessert war ich schon so müde, dass ich es vergass. :-)
 


Obwohl ich im Moment viel am Arbeiten bin, versuche ich die freie Zeit in Achtsamkeit zu geniessen. Wie jedes Jahr finde ich, dass die Tage zwischen den Jahren etwas magisches haben. Vielleicht sollte ich wieder das Ritual mit den 13 Neujahrswünschen machen wie vor zwei Jahren? Mein Wunsch nach Weltfrieden scheint von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung zu gewinnen. Und wenn man Nachrichten schaut oder Zeitung liest, beschleicht mich gar ein schlechtes Gewissen, dass wir Weihnachten mit so viel Wärme, Behaglichkeit und Geschenken geniessen dürfen, während andere in Kälte ausharren und um ihre Zukunft bangen. Da bin ich einfach nur dankbar für alles was wir haben ...
 
Ich wünsche euch eine schöne Zeit bis zum Jahresende und einen wunderbaren friedvollen Start ins neue Jahr.
 
Liebe Grüsse Paula

Sonntag, 11. Dezember 2016

Vom Eis in die Sonne ...

 
Die letzten Wochen waren bei uns eisigkalt. Was die Natur aus dieser Kälte jeweils für Kunstwerke und Kontraste hervorbringt, fasziniert mich immer wieder. Auf einem kurzen einsamen Spaziergang (Tochterkind im Kindergarten/Sohnemann in der Schule) musste ich einfach ein paar Bilder einfangen.
 

 
Aber noch mehr fasziniert war ich schliesslich, als die Sonne langsam hinter den Bergen hervorkam und Schritt für Schritt die eisige Landschaft zum Leuchten und Schmelzen brachte. Alles glitzerte.
 
 
 
Mein Lieblingsweg vereist und ohne Spuren...
 
 
Und mein Blick vom Balkon während der kurzen sonnigen Mittagspause ein Schauspiel aus Schatten, Licht, Eis und Grün.
 
 
Da die Sonne im Dorf nicht mehr all zu lange scheint im Moment, haben wir die freie Zeit für eine Wanderung genutzt. Eine Wanderung die gottlob kaum begangen wird, aber wunderschön ist. Gestern haben wir hier unser Samichlaus-Zmittag-Picknick gemacht.
 
 
Und ein Blick himmelwärts hat uns dieses Astwerk einer Buche gezeigt. Wunderschön!
 
 
Ich wünsche euch einen schönen 3. Advent.
Liebe Grüsse und herzlichen Dank für eure zahlreichen lieben Worte zu meinen Sojakerzen.
Paula

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Kerzen giessen ...

 
Ich liebe Dekorationen und KERZEN
Besonders in Kombination mit Holz. 

 
Heute ist wieder etwas Kreatives bei mir entstanden. Ich habe aus Sojawachs verschiedene Kerzen gegossen, respektive verschiedene Gläser gefüllt. Denn Kerzen gehören für mich zur Adventszeit, wie der Schnee zum Winter. Am liebsten mag ich sie schlicht in Weiss oder in schönen Gläsern.
 
 
Und wenn sie selber gegossen und nachhaltig sind, dann macht es noch mehr Freude.


 
Warum ich dafür Sojawachs genommen habe und wie man die Kerzen macht, erkläre ich euch auf dem Blog von BiOeko. Hier schon mal einige Bilder wie die Kerzen entstanden sind.
 

 
Ich dachte es sei husch husch gemacht. Aber um die rund 2.5 Kilo Wachs zu schmelzen, brauchte ich über 2 Stunden. :-( Nun sind wir aber wieder für ein Weilchen ausgerüstet mit Kerzen. :-) Ich bin gespannt wie lange sie brennen werden.


Ich wünsche Euch einen wunderschönen und lichtvollen Abend.
Liebe Grüsse Paula