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Paula's Haus





Fast hätte ich euch die Bilder von unserem Sommerhaus vergessen zu zeigen. Unser Birki legt den Kindern am Geburtstag immer ein kleines Geschenk vor die Tür. Und kleines Fräulein hat für das Wichtelhaus eine Wimpelkette gebastelt und im Kindergarten einen Teppich gewebt.

Liebe Grüsse Paula

Juli 30, 2018 No Liebe Worte

Ich finde ja. Unbedingt.
 
Noch vor einem halben Jahr wäre meine Antwort nur halb so überzeugend gewesen. Eher ein "Ja, aber... " Meistens habe ich keine Karte geschrieben, aus Angst etwas Falsches zu Schreiben. Oder weil ich keine tröstenden Worte fand.
 
Was schreibt man denn einem Menschen, wenn er jemandem verloren hat? Gibt es überhaupt passende Worte?" Nicht immer, trotzdem kann man sein Mitgefühl ausdrücken, indem man vielleicht schreibt: Uns fehlen die Worte. Wir denken fest an euch.


  
Wir haben zum Abschied unserer Mutter unglaublich viele Karten erhalten. Gerade in den ersten Tagen habe ich die mitfühlenden Worte aufgesogen wie ein nasser Schwamm. Das Unfassbare Schwarz auf Weiss lesen, half zu realisieren, dass sie nicht mehr da ist. Viele Karten haben mich zu Tränen gerührt. Ich war überwältigt von all den vielen Menschen, die Anteil nahmen. Besonders zu Herzen gingen mir jene Worte, die etwas über unsere Mutter erzählten. Anekdoten, Erlebnisse, Gefühle oder die Art und Weise wie unsere Mutter von anderen Menschen wahr genommen wurde. Sie sind wie ein kostbarer Schatz an Erinnerungen. Auch wenn es weh tut, helfen sie die Trauer zu ertragen und zu verarbeiten. Darum möchte ich euch unbedingt ermutigen, Trauerkarten zu schreiben.
 
 
Bei der Auswahl der Karten muss es nicht unbedingt eine typische Trauerkarte sein. Ein schönes Foto auf einer schlichten Karte wirkt vielleicht kraftvoller, alles eine die Grau in Grau daher kommt.
 
In diesem Sinne hier ein paar Anregungen
 
-  schreiben, wie man die verstorbene Person wahr genommen hat
- Erinnerung aufschreiben
- positive Merkmale aufschreiben
- eventuell ein Foto beilegen
- vielleicht ein passendes Gedicht dazu legen
-auch schreiben, wenn dir die Worte fehlen
-auch später noch schreiben, wenn man im Moment überfordert ist
 
Mit einer Trauerkarte lässt man seine Mitmenschen wissen, dass man an sie denkt, dass man mitfühlt. Erinnerungen sind wie Grashalme der Hoffnung und spenden viel Kraft, auch wenn es zuerst schmerzt diese zu lesen. Aber Erinnerungen sind das Einzige was uns bleibt.
 
Liebe Grüsse Paula

Juli 13, 2018 6 Liebe Worte
wenn es mich nicht gäbe. Diesen Impuls zum Schreiben erhielt ich gestern per E-Mail, anlässlich eines Online-Kurses. Eine Schreibübung, die unterschiedliche Gefühle bei mir auslöste und mich besonders Achtsam durch den Tag streifen liess.
 

Ja was wäre geschehen, wenn es mich nicht gäbe?
Diese Fotos wären nicht entstanden.
Ihr würdet sie nicht sehen und den dazu gehörigen Text nicht lesen, da es meinen Blog Paula's Haus nicht gäbe.
Es gäbe meine beiden Kinder nicht.
Die Familienwanderung gestern hätte nicht stattgefunden.
Die vielen Bergblumen wären nicht von uns bewundert worden.

  
 

Es ist anzunehmen, niemand ausser mir hat gestern Abend im www nach der Sage des Teufelsteins gesucht, den Beitrag dazu gelesen und sich die entsprechende Sage angehört.



 
Sämtliche Begegnungen mit den mir bekannten und unbekannten Menschen hätten nicht stattgefunden. Gestern nicht und auch sonst nie.
 
 
 Ich konnte mich mit dem Schreibimpuls zuerst nicht anfreunden. Darüber nachzudenken was wäre, wenn es mich nicht gäbe, löste nicht nur schöne Gefühle aus. Gedanken um das Leben, den Tod und die Trauer begleiten mich schon so viele Jahre und immer wieder, dass ich keine Lust verspürte, mir zu überlegen, was wäre wenn...

 
  Aber wie immer hat alles zwei Seiten. Eine Positive und eine Negative. Oft wissen Menschen die Positiven Seiten nicht zu schätzen, wenn sie die Negativen nicht kennen gelernt haben. Diese Überlegung löste Dankbarkeit aus. Dankbarkeit dass ich hier leben darf, dass ich die Vielfalt unserer Natur bestaunen darf, dass ich meine Familie habe, meine Freunde, meinen Mann und meine Kinder. Und trotz meiner Trauer auch Dankbarkeit für all jene Menschen, die mir vorausgegangen sind.

Ich widme diesen Beitrag meiner Mama. Sie wäre heute 66 Jahre geworden. Traurig aber dankbar für alles was wir mit ihr erleben durften.

Ich bin gespannt welche weiteren Impulse mich beim 16-wöchigen Kurs (Ich.Heute.Hier) erwarten. Gebucht habe ich ihn bei Barbara Pachl-Eberhart. Vielleicht habt ihr Lust auf ihrer Seite reinzuschauen. Barbara Pachl-Eberhart hat vor 10 Jahren durch einen Unfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren. Sie hat diesen tragischen Schicksalsschlag im Buch "Vier minus drei" veröffentlicht. Ich bin durch das Buch "Federleicht - die kreative Schreibwerkstatt" auf sie aufmerksam geworden. Federleicht und Kreativ ist ihre Gabe, Gefühle in Worte zu verfassen.
 
Ich wünsche euch einen federleichten und schönen Sonntag.
Paula
 

Juni 17, 2018 8 Liebe Worte
 
  Wartet ihr darauf, wer die Verlosung gewonnen hat? Ich möchte euch ein paar Fotos zeigen. Wir haben das verlängerte Wochenende über Fronleichnam genutzt, um einige Tage am Bielersee zu verbringen. Wir kannten diese Region nicht. Aber sie hat unsere Herzen im Sturm erobert. Da verzichte ich Füsse hochlagernd auf den Stau am Gotthard. 
Den ersten Ausflug unternahmen wir zum Creux-du-van, einer gewaltigen Felsarena. Die Felswände fallen steil ab. An der Kante zu stehen ist nur für starke Nerven. Der Besuch dieses besonderen Ortes stand bereits mehrere Jahre auf meiner Bucket-List. Vor vier Jahren war ich das erste Mal dort. Damals war es neblig und kalt. Diesmal präsentierte sich der Canyon in seiner schönsten Pracht. Wir standen staunend oben auf dem Plateau. Es fiel mir schwer mich los zu reissen von dieser grandiosen Aussicht. 
 
 
Wir fuhren mit dem Auto bis zum Bergbeizli "Le Solidat" und liefen der ganzen Kante entlang (Orange Linie). Das Panoramabild habe ich vom Punkt des blauen Pfeils aus gemacht.
 


 
Während unserer Rückfahrt zum Camping in Erlach zog ein heftiges Gewitter über das Berner Seeland, zur Freude unserer Tochter, die das anschliessende Plantschen in den Pfützen sichtlich genoss. Unser Vorzelt hatte ein paar undichte Stellen. Einige Sachen waren nass geworden. Aber der Schaden hielt sich in Grenzen. Und es ist niemand zu Schaden gekommen. Der Besitzer des grünen Zeltes nahm es gelassen und mit Humor.

 
Das Städtchen Erlach ist wunderschön. Trotz allem war es vermutlich das erste und letzte Mal, dass wir auf diesem Camping waren. Die Kirchturmuhr im Städtchen schlägt alle 15 Minuten die Zeit, was meinen Mann fast zum Wahnsinn brachte, weil er nicht schlafen konnte. Dank Ohrenstöpseln liess er sich zum bleiben überreden, denn der Camping war sehr schön, jedoch bis auf den letzten Meter besetzt. Aber die Seeanlage ist wirklich toll.
 
 
Am zweiten Tag radelten auf dem Veloweg von Erlach nach Biel. Der 22 km lange Weg führt durch Wiesen, Wälder und Dörfer und gibt immer wieder den Blick frei auf den Bielersee. Die lokalen Bauernhöfe boten Spargeln, Kirschen und zuckersüsse Erdbeeren.
 

 
Bei der Rückfahrt mit dem Schiff, liessen wir uns den Fahrtwind um die Ohren wehen und die müden Beine baumeln. Für unser 6jähriges Fräulein Tochter war es eine tolle Leistung die Strecke mit dem Velo zu fahren. Die Dörfer an der nördlichen Seeseite sind wunderschön. In der Nähe von Twann gibt es eine Haltestelle Namens Engelberg. Dort liegt das Weingut des Klosters Engelberg. Und seit diesem Frühjahr ist auf dem Bielersee  ein Schiff Namens Engelberg unterwegs.
.  
 

 
Den Samstag verbrachten wir in le Chaumont auf dem Seilpark. Die Kinder wagemutig mit Papi unterwegs, Mami als Fotografin und Picknick Aufpasserin auf sicherem Boden. :-)
 

 
Die Tage vergingen wie im Flug und wir reisen wieder einmal ins Berner Seeland.
 
* * * * *
 
Vor unserer Bielerseereise unternahm ich einen Veloausflug zu einem meiner Lieblingsplätze und habe ein paar Steine sortiert. ;-)
 


 
Und nun erfahrt ihr endlich, wer das Buch und die Karten gewonnen hat.
Das Buch geht an eine Anonyme Leserin Namens Anita. Schreib mir doch deine Adresse an bastelpaula(at)gmx.ch
 

Die Karten hat Simone von Rösi's Blog gewonnen.

 
Herzliche Gratulation euch beiden.
Liebe Grüsse Paula

Juni 07, 2018 6 Liebe Worte
Vor mir liegen eine Reihe schöner Karten, welche durch den Einfluss verschiedener Menschen und Ereignisse entstanden sind. Ich hoffe Du hast genug Zeit den ganzen Beitrag zu lesen, denn dort wartet eine Verlosung.


Diesen Frühling hat mich eine wunderschöne Karte auf analogem Weg erreicht. Ich liebe analoge Post und finde sie viel persönlicher als E-Mails oder Whats app. Die Karte erhielt ich von Irene vom Blog "mit Strich und Faden". Ich lese ihren Blog unglaublich gerne und hoffe, dass es auch bald einmal klappt, Irene persönlich kennen zu lernen. Eine Gelegenheit habe ich dieses Jahr leider verpasst. Damals lud Hauptverlag in Bern zu einem Bloggertreffen ein, aber ich konnte mir den Termin leider nicht einrichten. Jedenfalls las ich fasziniert den Beitrag, wie Irene's Karten entstanden sind. Inspiration dazu erhielt sie im Buch *Kartenwerkstatt".

Schaut euch nur die Details an, mit Faden und Fineliner.

Kurze Zeit später erhielt ich selber von Hauptverlag das tolle Buch "Kartenwerkstatt" zur Rezension. Ich liebe ja Bücher und ich liebe die Bücher von Haupt. Ich erinnere mich an einen Besuch im Laden in Bern. Das war für mich wie das Paradies. Lauter kreative Bücher. Meine beiden Begleiter mussten sich damals ziemlich gedulden, bis ich mich von dem schönen Geschäft und den anregenden Büchern losreissen konnte. ;-) Darum freut es mich umso mehr, dass ich euch heute etwas über ein Haupt Buch erzählen darf. "Kartenwerkstatt" lädt ein zum schnipseln, kreativ sein, verrückt sein, Neues aus zu probieren und einzigartige Karten entstehen zu lassen. Zudem wird etwas über die Geschichte der Grusskarten erzählt und es werden verschiedenen Techniken von verschiedenen Künstlern vorgestellt. Ich finde des Buch sehr gut gelungen. Es macht Freude es anzuschauen, darin zu lesen, zu stöbern und sich inspirieren zu lassen.




Besonders gefallen im Buch haben mir die verschiedenen Collagen, welche ich schon in der Schule immer gemocht habe. Darum wollte ich diese Technik unbedingt wieder einmal ausprobieren. Grundlage dazu gaben mir verschiedene Zeitschriften, unter anderem mein Stapel an Happinez. Zum Entsorgen sind sie viel zu schade, um sie einfach rum liegen zu lassen auch.


Als erstes entstand eine Vorfreude-Karte für meine Freundin und Reisebegleiterin der Wales-Reise.


In den Wochen vor meiner Wales Reise hatte ich Vormittags, wenn alle aus dem Haus waren oft den Koller und konnte mich zu nichts aufraffen. Kaum war ich alleine, überkam mich eine grosse Leere und Traurigkeit. Durch das schnipseln, sortieren und anordnen der kleinen Stücke vergass ich mich völlig. Ich habe die ausgeschnittenen Einzelstücke farblich sortiert und so Stück um Stück zu einem neuen Ganzen gelegt. Und ich war bei der jeder Karte aufs Neue überrascht, welche Kunstwerke aus den verschiedenen Teilen entstehen. Das Gestalten der Karten machte nicht nur grosse Freude, sondern hatte auch etwas Heilsames. Und es hat Suchtpotenzial. :-)








Tja und nun geht es mir mit den Karten fast wie mit den Happinez Heften, ich möchte sie am liebsten alle behalten statt irgendwann zu verschicken. Aber analoge Post macht so viel Freude. Nicht nur mir, sondern auch andern. Darum kam mir schliesslich die Idee, meine Karten zu digitalisieren und sie drucken zu lassen. Damit möglichst viele Menschen sich daran erfreuen können.


Und nun kommt das Beste:
Anlässlich meines 10jährigen Blogjubliäums, welches im Trubel der letzten Wochen völlig vergessen ging, möchte ich ein Set der gedruckten A6 Karten inklusive Briefumschlag gerne verlosen. Zudem darf ich das tolle Buch Kartenwerkstatt von Hauptverlag, welches sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben, ebenfalls verlosen. Wenn Du also gerne eines der beiden Dinge gewinnen möchtest, hinterlasse doch bis am 5. Juni 2018 einen Kommentar zu diesem Beitrag, mit dem Vermerk, was Du gerne gewinnen möchtest (Karten und /oder Buch). Mitmachen dürfen alle aus der Schweiz, EU und Liechtenstein, die das Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben. Ich wünsche euch viel Glück.

An dieser stelle danke ich von ganzem Herzen für 10 Jahre mitlesen, mit fiebern, mitfreuen, mittrauern, mitreisen in meinem Blog Paula's Haus. Trotz einiger Blogkrisen ist meine Freude am Bloggen und an dieser Art des Mitteilens und Austauschens ungebrochen. Ihr dürft euch also noch auf weitere kreative, reiselustige und kunterbunte Beiträge freuen.

Herzliche Grüsse Paula


* Werbung (unbezahlt), da Ortsnennung, -Erkennung u. Verlinkung
Mai 28, 2018 13 Liebe Worte
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PAULA'S HAUS


Willkommen in meinem Blog.  Ich bin Paula, eine kreative und Naturverbundene Mama aus der Zentralschweiz. Meine Tage haben selten genug Stunden, um all meine Visionen und Ideen umzusetzen. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und Stöbern.


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