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Paula's Haus

Sie ist (bald) wieder da..
Die wunderschöne Zeit der Weidenkätzchen.
Wie schön wäre ein Strauss davon als Dekoration zu Hause doch anzusehen...
Aber ich lasse die Finger davon ...
 

Im Frühjahr, wenn teilweise noch Schnee liegt, aber die Weiden langsam ihre Fühler dem Frühling entgegen strecken, sind die Weidenkätzchen oft die einzige und überlebenswichtige Nahrung für Bienen. Dass wir die Bienen für unseren vielfältigen Speiseplan und für unser Überleben brauchen, sollte mittlerweile jeder wissen.
 



Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, findet auf nachfolgendem Link weitere Informationen.
 
Bienzüchterverein Sissach
 
Liebe Grüsse Paula
 

Februar 28, 2018 4 Liebe Worte
 
Diese Woche heisst das Thema bei Emma "Mit dem Auto". Das löst bei mir recht gegensätzliche Emotionen aus. Im Alltag werde ich mit unserem Auto nicht so richtig warm. Es ist einfach zu gross, zu lang und zu breit. In Parkhäuser unter 2.1 Meter kommt unser Bus gar nicht rein und wenn es schneit bin ich mit meinen 160 cm viel zu klein, um den ganzen Schnee von dem riesen Ding zu schaufeln. Rückwärts mit so einem grossen Auto ist auch nicht mein Ding. Darum wurde unser Auto auch schon 2x abgeändert und besitzt mittlerweile Stossstange Nummer zwei und endlich auch eine Rückfahrsirene. Darum bin ich lieber zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem Ortsbus unterwegs. Und für die Umwelt ist es erst noch besser.
 
 
Aaaaber..... wenn ich an unsere Ferien denke, komme ich beim Gedanken an unser Auto so richtig ins Schwärmen. Wir besitzen unseren VW Bus seit 8 Jahren, haben ziemlich viel Herzblut in den Ausbau gesteckt und schon viele tolle Reisen damit unternommen. Wenn wir dann irgendwo auf einem halbleeren Camping sitzen, mit dem aller nötigsten was es für einen entspannten Urlaub braucht, bin ich einfach nur happy. Das ist Glück pur für mich. Frische Luft, Vogelzwitschern, Kinderlachen, relaxen, im freien kochen und essen ... so könnte ich ewig unterwegs sein. 
Wenn das Wetter beständig ist, so dass wir nicht mal ein grosses Zelt brauchen und nur mit Tisch, Stühlen und Kochkiste draussen auskommen, finde ich es noch schöner.
 
 
Nachts dann zusammen mit meinen Liebsten auf dem engen Raum im Bus zu schlafen und zu spüren dass es gar nicht mehr braucht um glücklich zu sein, ist ein wirklich schönes Gefühl.


 
Und wenn ich keine Familie hätte, würde bei mir mittlerweile bestimmt so ein kleines Pfupfi stehen :-)
 

Oder noch besser so eins ;-)

 
Beim Gedanken an unsere letzten Ferien fiel mir spontan dieses Bild ein....
Morgens um Acht auf der Autofähre im Hafen von Genua.
Ach ich bekomme grad Fernweh...
 
 
Ich wünsche euch eine wunderbare Woche und bin gespannt, was es sonst noch zu lesen gibt bei den Geschichten rund ums Auto bei Emma.
 
Liebe Grüsse Paula
https://fruehstueckbeiemma.com/



Februar 27, 2018 9 Liebe Worte
 Als Emma ihre Themen zur TELL A STORY für Februar veröffentlichte, dachte ich zuerst "Bus und Bahn" lasse ich aus. Ganz einfach deshalb, weil ich dachte, ich hätte dazu nicht besonders viel zu berichten. Nicht dass ich nicht Bus oder Bahn fahre, ganz im Gegenteil. Unseren kostenlosen Orts Bus, oder Ski Bus wie er hier heisst, benutze ich ziemlich oft. Für meine Einkäufe, um zur Arbeit zu fahren oder wenn wir Skifahren gehen. Ich schaute auf meinem Handy und dem PC, ob ich zum Thema irgendwelche Fotos habe. Was ich dann entdeckte, löste nicht nur ein Schmunzeln, sondern auch ich die Gewissheit aus, dass es doch einen Beitrag zu Bus und Bahn von mir gibt. Und auf einmal weiss ich ganz viel zu berichten.
 
Wie man sieht, habe ich eine Vorliebe für geometrische Linien in Bahnhöfen. ;-)
 
Zürich HB
 
 Luzern HB
 
Bahnhof Locarno
 

 
Und wenn ich es mir recht überlege, finde ich Zugfahrten eigentlich ziemlich spannend, obschon ich nicht so oft mit der Bahn unterwegs bin. Steigt man in Engelberg oder Interlaken in einen Zug, strömt meist zuerst einmal eine Portion Currygeruch in die Nase. Meine Freundin nennt es Little Bombay. Fährst Du mit den Gästen aus Indien in die gleiche Richtung, geht es wild und laut zu und her. Es wird gestikuliert und fotografiert was das Zeug hält. :-) In Zürich wirst Du umringt von meist dunkel gekleideten Businessmenschen, die sich mit Vorliebe nur mit ihrem Handy oder dem PC beschäftigen. Geredet wird kaum miteinander. Anschauen tut man sich auch nicht. Aber ich beobachte gerne die Menschen in den Zügen und Bussen. Da gibt es soviel zu entdecken und ich frage mich oft, woher die Menschen wohl kommen, was sie arbeiten oder wie es ihnen geht. Bei den Businessmenschen nimmt es mich immer wunder, wie sie in der Freizeit wohl gekleidet sind.
 
 
 Letzte Woche entschied ich spontan mit dem Zug statt mit dem Auto nach Zürich zu einem Geschäftstermin zu fahren. Das dauerte mit den ÖV's zwar doppelt so lange wie mit dem Auto, aber ich war an diesem Morgen völlig übermüdet von einer schlaflosen Nacht und traute mich nicht mit dem Auto zu fahren. So kam es, dass ich an einem Tag Bus, Bahn und Tram gefahren bin. Die Trams in Zürich haben es in sich. Früher haben sie mir so richtig Angst eingeflösst, wenn ich mit dem Auto in die Stadt fahren musste. Da ich seit 20 Jahren aber geschäftlich regelmässig jährlich ca. 10x  nach Zürich fahren muss, habe ich  mich irgendwie an sie gewöhnt und sie sind einfach da.

Eine schöne Erinnerung habe ich an eine Tramfahrt in Amsterdam. Wir stiegen beim Bahnhof ein und wollten mit unserem Gepäck zum Hotel fahren. Irgendwie haben wir aber die Haltestelle verpasst. Die Strassen und das Tram wurden immer leerer. Irgendwann hielt das Tram an, alle Passagiere waren zuvor ausgestiegen (ausser wir), der Fahrer stieg auch aus und verriegelte. Ehm... und jetzt? Es war gottlob erst später Nachmittag und nach einer Pause die uns ewig vorkam, fuhr das Tram wieder zurück in die Richtung aus der wir gekommen waren. :-)

 
* * * * *
 
 
Letzten Sommer waren mit den Kindern eine Woche auf einem Camping in Tenero. Dort haben wir für die ganze Familie ein kostenloses Ticino Ticket erhalten. Damit konnten wir mit allen Bussen und Zügen im ganzen Tessin gratis fahren, so oft und so lange wir wollten. Wir haben die Karte rege benutzt und tolle Ausflüge in die verschiedenen Täler unternommen. Und ich sage euch, in den engen Strassen des Valle Onsernone und Vergeletto hätte ich nicht mit dem Auto fahren wollen. Da war ich Gotten froh sicher im Postauto zu sitzen und hoffte einfach, dass der Fahrer sein Handwerk versteht. :-) Aber ich war nicht nur der engen Strassen wegen froh im Bus zu reisen. Wir hatten dank den öffentlichen Verkehrsmitteln eine schöne und intensive Familienzeit mit den Kindern und obendrein Zeit, in Ruhe die Landschaft zu geniessen. Auf diese Art mit der Familie Ausflüge zu unternehmen kann ich nur empfehlen und mache es gerne wieder.
 
* * * * *
 
 
Fast zur Tradition sind ein bis zwei jährliche Bahn Reisen nach Bern geworden. Den einen Ausflug mache ich mit einer Freundin (ohne Kinder) zum Geniessen, Flanieren, Spazieren, Plaudern und fein essen. Der andere Ausflug ist so etwas wie eine Clanreise zu meiner Tante in Wabern geworden. Anfänglich waren wir 5 Erwachsene und 4 Kinder. Jedes Jahr wurden es mehr Kinder und wir nehmen die Zugabteile jedes Mal mehr in Beschlag. Letztes Jahr waren wir dann 4 Erwachsene und 6 Kinder. Ich habe noch gewitzelt, dass es unser Ziel sei, jedes Jahr mit einem Kind mehr anzureisen. Da meine jüngeren Cousinen gerade im Gebärfreudigen Alter sind, erreichen wir dieses Ziel ganz bestimmt. Ich freue mich schon auf die nächste Reise Hand in Hand, mit Huckepack, Kinderwagen und allem was dazu gehört.

* * * * *
 
Keine gute Erinnerungen habe ich an U-Bahnen. Da geht es nach meinem Geschmack immer viel zu hektisch zu und her. Und die Türen schliessen für mein Befinden immer viel zu schnell. Besonders Abschreckend fand ich vor Jahren die U-Bahn in Paris. Den ätzenden Uringeruch werde ich nie vergessen. Da laufe ich lieber Kilometer weit ;-)
 
* * * * *

 
Und dann gibt es da noch einen Bus, den die jüngeren Leser wahrscheinlich nicht mehr kennen: den Migros Bus. Ein Bus, in dem man einkaufen konnte. Dieser Bus fuhr in verschiedene Ort ausserhalb der grossen Zentren, um die Menschen mit Lebensmitteln zu beliefern. Neben der hinteren Tür des Busses stand im Freien ein Stapel Einkaufskörbe. Mit so einem ist man dann eingestiegen und hat sich durch den schmalen Gang zwischen den Lebensmitteln hindurch geschlängelt und seine Lebensmittel eingekauft. Vorne beim Steuerrad, beim Fahrer des Busses, war die Kasse. Er war also Chauffeure und Verkäufer in einem. In unser Dorf fuhr der Bus soweit ich mich erinnere zwei Mal pro Woche. Das war vielleicht spannend. Wir sind jeweils mit den Velos hingefahren, zuerst ins eine Quartier und dann noch zu einem anderen. Natürlich versuchten wir mit den Fahrrädern schneller zu sein als der Migros Bus. Wir Kinder haben in dem Bus keine Lebensmittel des täglichen Gebrauchs eingekauft, sondern das Kleingeld, welches wir mit Zeitungen sammeln und Fahrrad waschen verdient hatten, in Süssigkeiten investiert. :-)
 
Sodeli... jetzt gibt es bei Emma doch noch einen Bus und Bahn Beitrag von mir. Ich hoffe er hat euch gefallen. ;-)
 
Liebe Grüsse Paula


 
https://fruehstueckbeiemma.com/

Februar 21, 2018 7 Liebe Worte

So jetzt gibt es hier zum ersten Mal Fotos von unserer Küche. Die Essecke habe ich euch ja bereits gezeigt. Die braunen Schränke gefallen mir nach wie vor nicht. Aber die Deko und Küchenhelfer in Schwarz-Weiss lenken da ausgezeichnet ab, so dass ich fast gefallen finden kann an der braunen Farbe. :-) Als erstes habe ich Fliessenaufkleber mit Schwarz-Weiss Ornamenten gekauft, um all die Tonkrüge, Olivenzweige und was sonst noch auf den Dekofliessen drauf war zu überkleben. Mein Mann war regelrecht irritiert. Sind die neu? Oder habe ich die während den letzten 4 Jahren übersehen? Nein mein Schatz, du hast sie nicht übersehen, ich habe die Küche heute mit neuen Fliessen versehen. Hä?* :-)
 
 
Dann habe ich neue Topflappen und einen Topfhandschuh genäht.
 
 

Und einen Zwiebeltopf. :-) Den finde ich persönlich besonders toll.


Ich hatte auf Pinterest und im WWW nach Ideen dafür gesucht. Aber wie es scheint ist vor mir tatsächlich noch nie jemand auf die Idee gekommen einen Zwiebeltopf zu nähen. Tada... Hier ist das schöne Stück. :-)


 
Einige der herumstehenden Gewürzmühlen habe ich noch mit Masking-Tape verziert.
 
 

 
Das wäre jetzt mal die eine Seite der Küche. Am Ende der Küchenzeile gibt es auch noch ein paar Neuheiten. Die zeige ich euch dann später. Inspiriert habe ich mich übrigens bei Wohnlust und Seelensachen. Die zwei haben zwar einen völlig unterschiedlichen Stil, aber der Mix aus beiden hat mir irgendwie gefallen.
Liebe Grüsse Paula
 

Februar 15, 2018 7 Liebe Worte
Heute geht es bei Emma und ihrer "Tell a Story" um das Fahrrad. Dieses ist für mich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Für mich bedeutet mein Fahrrad Freiheit, Natur, Nachhaltigkeit, Reisen, Erleben und vieles mehr. Aber das war nicht immer so. Als junge Erwachsene kaufte ich mir ein Auto, kurze Zeit später sogar ein Motorrad. Mit diesem habe ich so ziemlich alle Schweizer Pässe überquert. Bis ich im Sommer 2001 drei Mal beinahe von einem Auto erfasst worden wäre. Das war der Wendepunkt. Ich verkaufte das Motorrad und kaufte mir ein Mountainbike. Und ich entdeckte für mich eine ganz neue Welt. Im Frühling 2002 machte ich eine meiner ersten Touren, hoch über dem Vierwaldstädtersee hinauf zum Bürgenstock. Aus eigener Muskelkraft etwas zu erreichen und dann voll stolz irgendwo auf einem Hügel oder Berg zu stehen, dieses Gefühl ist unbeschreiblich.

Im Frühling 2003 unternahm ich dann eine meiner tollsten Reisen überhaupt. Mit zwei Freundinnen reiste ich für zwei Wochen nach Korsika. Mit im Gepäck hatten wir unsere Wanderschuhe und unsere Mountainbikes. Eigentlich hatten wir geplant dort Wanderferien zu machen, was aber an einer eher schlechten Vorbereitung gescheitert ist. So entschlossen wir kurzerhand eine mehrtägige Fahrradtour zu unternehmen. Anhand der Strassenkarte planten wir eine Route.


Jede von uns packte die wichtigsten Sachen in einen Rucksack. Mehr als Proviant, ein Schlafanzug, Zahnbürste und ein trockenes T-Shirt hatten darin aber nicht Platz. Um Kräfte zu sparen durfte der Rucksack nicht zu schwer sein. So sind wir von Calacuccia aus Richtung Meer gefahren.  Unser Auto durften wir bei einem Kloster für ein paar Tage stehen lassen. Mit viel Optimismus und keinem blassen Schimmer was uns erwarten wird, sind wir losgefahren. Wildschweine haben unsere Wege gekreuzt, Autos haben zur Motivation gehupt und die wilde bizarre Landschaft hat uns immer wieder aufs Neue fasziniert und beeindruckt. Vom Stolz unserer Leistung gar nicht zu sprechen. Wir wussten nie was uns als nächstes erwarten wird, wo wir am Abend schlafen werden und ob die Zeit, welche wir für die Route geplant haben, ausreichen wird.  Aber die spontane Idee dieser Fahrradtour wurde für mich zu einem lebensprägenden Erlebnis. Mit so wenig Gepäck unterwegs zu sein, so viel zu Erleben und so viel zu leisten hat mich persönlich an einen ganz neuen Punkt gebracht. Und zu einer tiefen inneren Zufriedenheit. Es lässt sich kaum in Worte fassen. 
Am letzten Tag fuhren wir mit dem Zug von Calvi nach Corte. Was hatten wir Glück, dass wir die Fahrräder überhaupt mit in den Zug nehmen durften. Die lange Fahrt in dem alten überfüllten Zug über holprige Strecken war ein spannendens Erlebnis. Von Corte aus nahmen wir dann die letzte und schwierigste Strecke mit den Fahrrädern in Angriff. Auf 30 Kilometern ging es immer wieder steil bergauf und unsere Kräfte kamen arg an unsere Grenzen. Wir gut dass wir diese Strapazen vorher nicht ahnen konnten. Umso glücklicher und stolz waren wir, als wir am 5. Tag wieder gesund unseren Ausgangsort erreicht haben.


Seither habe ich leider nie mehr so eine "verrückte" Tour gemacht. Aber mit meinem Mann und den Kindern durfte ich ebenfalls schon einige schöne Tagestouren erleben. Eine Mehrtägige mit den Kindern ist noch ein grosser Traum von mir. Als wir noch keine Kinder hatten, haben wir Touren auf Sardinien, Korsika und in Finale gemacht.


Später dann mit Anhänger auf Elba, am Gardasee, im Südtirol und natürlich zu Hause.




Mittlerweile radeln unsere Kinder selbst und das Tempo und die Distanzen werden von Jahr zu Jahr wieder grösser.

Zu Hause dient mein Fahrrad aber nicht nur für erlebnisreiche Touren, sondern auch als tägliches Fortbewegungsmittel wenn ich zur Arbeit fahre oder die Einkäufe erledige.

Um im Winter auf den eisigen Strassen nicht auszurutschen, fahren wir mit Spikes. Aber nur mein Mann und ich, die Kinder fahren im Winter nicht mit den Velos.

 Das letzte Bild stammt von einer Sonnenaufgangstour letzten Herbst auf Sardinien. Das Bike ist mittlerweile leider im nirgendwo. Die Fahrräder wurden uns in Olbia leider vom Autoträger geklaut, kurz bevor wir auf die Fähre fuhren. :-( 


Ich wünsche Euch eine schöne Woche.
Ich drehe noch eine Runde in den anderen Beiträgen von Emma.
Liebe Grüsse Paula


https://fruehstueckbeiemma.com/tag/tell-a-story/


Februar 13, 2018 14 Liebe Worte
Das Werk ist vollbracht. Unsere Essecke erscheint in neuem Look. Ich habe euch ja bereits erzählt, dass mir unsere Küche so gar nicht gefiel. Ja gefiel, denn jetzt gefällt es mir hier richtig gut. Leider leider habe ich vergessen ein Vorher Foto zu machen. Das wäre jetzt wirklich spannend. Ich erkläre euch aber anhand der Fotos, was alles umgestaltet wurde.
 
 
Anstatt 2 Tripp Trapps für die Kinder, ist eine Holzbank eingezogen. Dies beschert uns einiges mehr an Platz, da es rund um den Tisch immer etwas eng war. Für die Bank habe ich vier Sitz-Kissen genäht inklusive Bändel zum fest machen. Da die blauen Bezüge unserer Stühle natürlich nicht mehr dazu passten, habe ich die Sitzflächen der Stühle ebenfalls mit dem grau melierten Polsterstoff bezogen. Ich mache ja eigentlich keine oder selten Werbung, aber in diesem Fall muss ich euch den Link zum Polsterstoff einfach verraten. Er ist sehr weich, lässt sich gut vernähen und scheint auch recht stabil zu sein. Ich bin richtig begeistert. Vor allem auch von der Farbe.
 

 
Das schwarz-weisse Kissen auf der Bank habe ich ebenfalls selbst genäht und mich das erste Mal an ein Paspel Band gewagt. Da es viel einfacher war als gedacht und ich neben dem Paspel Band sogar noch einen Reissverschluss mit eingenäht habe, wird es sicher nicht das letzte Kissen in dieser Form sein.  
 

Die Vorhänge am Fenster ersetzen unsere Spitzenvorhänge, welche wir vom Vermieter übernommen haben. Der Alpazug darauf hat mir eigentlich nie so recht gefallen. Zudem hingen die Spitzenvorhänge oben an den Fenstern und gaben die Sicht auf die Nachbarn frei statt auf die Berge. Für die neuen Vorhänge habe ich einen alten Vorhang in vier Stücke geschnitten, einen Tunnelzug genäht und die Stäbe am Fenster nach unten versetzt. Zuerst hingen die vier Vorhänge flach herunter, was etwas schwer aussah. Mit je zwei Kordeln habe ich die Vorhänge dann leicht  hinauf gebunden.


Der bemalte Teller, den ich euch ja bereits hier gezeigt habe und das Letterboard an der Wand kennt ihr ja bereits.


 
Was soll ich sagen? Ich bin richtig begeistert, was man mit ein bisschen Stoff alles zaubern kann. Da wir das Tripp Trapp über Ricardo zu einem guten Preis verkaufen konnten, waren alle Auslagen für den Stoff und ein paar andere Bastelutensilien so zu sagen kostenlos. Als nächstes zeige ich euch dann Bilder von der Küchenseite. Auch da sind aus Stoff ein paar Neuheiten eingezogen und lassen die Küche in ganz neuen Look erscheinen.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine gute Woche.
Liebe Grüsse Paula
Februar 11, 2018 5 Liebe Worte
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PAULA'S HAUS


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