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Paula's Haus


Alle paar Monate fragt mich eine Bekannte, ob ich für sie Topflappen nähen könnte, da sie diese gerne verschenkt. Alle paar Monate sage ich ja und ärgere mich dann beim Nähen, dass ich beim letzten Mal nicht notiert habe, wie man das Schrägband mit Schlaufe annäht. Jedes Mal Kopf rauchen, Nadeln setzten, drehen, Nadeln wieder raus, Nadeln wieder rein.... Grrrrr! Warum habe ich nur ja gesagt? Aber so schwer kann das ja nicht sein??? Irgendwann hatte ich den Dreh wieder raus. So entstanden zum dritten Mal Topflappen, diesmal mit Schritt für Schritt Fotos. Für euch und für mich. :-)

Für zwei Topflappen benötigt ihr folgende Sachen:

4 Stück Thermolan 20x20 cm
4 Stück Baumwollstoff 20 x 20 cm
2x Schrägband ca. 95 cm


Zuerst legt man auf jedes Stück Thermolan ein Stück Baumwolle und steckt dieses fest.


 Anschliessend näht man die beiden Schichten diagonal zusammen

Dann zwei zusammengenähte Teile links auf links (Thermolan Innen) aufeinander legen und feststecken. Allenfalls überschüssigen Stoff wegschneiden.
Diese Beiden Schichten heftet man im Zickzack-Stich zusammen
Bevor man das Schrägband rundherum feststeckt, schneidet man an 3 Ecken die Spitzen weg.
Für die Schlaufe circa 15 cm Schrägband vorstehen lassen (nächstes Foto).
Das Schrägband mit einem Geradstich festheften.
Bei den Ecken den Stoff zurücklegen und Rund herum nähen
Bevor die Runde fertig genäht ist, legt man das Anfangsstück des bereits festgenähten Schrägstreifens um die Stoffkante

und legt dann das lange Schlaufenstück darüber und näht bis zum Ende des Stoffes

Dann die Näharbeit wenden und das Schrägband umklappen
Das Schrägband mit Nadeln feststecken
Anschliessend das Schrägband beim Schlaufenteil beginnend knapp an der Kante entlang zusammen, resp. annähen
Kurz vor Rundenschluss das Schlaufenteil unter das letzte
noch nicht festgenähte Stück Schrägband schieben


Das Schlaufenteil zurück legen und feststecken. Runde fertig nähen und versäubern

FEEEERTIG!!!!



Viel Spass beim Nachnähen :-)
Kreative Grüsse Paula
Januar 11, 2018 13 Liebe Worte
Mit Beginn des neuen Jahres hat mich wieder die Lust am Bloggen gepackt. Ihr dürft gespannt sein, was ich euch alles zeigen und erzählen möchte. All die vielen Bilder die ich immer knipse, wollen nicht nur bewundert werden (zum Beispiel hier), nein sie wollen endlich auch wieder betextet werden. ;-) Als Jugendliche hatte ich immer die Vision einmal ein Buch zu schreiben. Bald 30 Jahre später ist davon noch nichts zu sehen. Würde man aber meinen bald 10jährigen Blog abdrucken lassen, gäbe es bestimmt ein Buch voll. Die Idee eines Buches ist aber nicht erloschen. Und ich habe da eine neue Idee. Ich möchte ein Buch für meine Kinder schreiben. Wie ich aufgewachsen bin, wie wir früher gelebt haben, ergänzt mit Erlebnissen aus unserer jetzigen Zeit als Familie. Irgendwann wenn sie Erwachsen sind, sollen sie es dann bekommen. Ob so ein Buch wirklich Realität wird, steht in den Sternen. Aber zumindest habe ich jetzt eine Idee wie ich los lege.

Heute morgen bin ich bei Frau Mo über die Blogparade TELL A STORY von Frühstück bei Emma gestossen. Und ich war sofort Feuer und Flamme für die Idee. Emma stellt jede Woche ein Thema vor, über das man mit einem oder mehreren Bildern etwas erzählen kann. Wann immer es geht, werde ich mitmachen und euch etwas aus meiner Kindheit oder aus meinem Leben erzählen. Und wer weiss, vielleicht entstehen so ein paar Kapitel für mein Buch. Grins*

Also los geht's es mit dem ersten Thema im Januar - Meine Stadt

Meine Lieblingsstadt ist unsere Bundeshauptstadt Bern. Darüber wüsste ich ganz viel zu berichten. Aber ich erzähle euch heute nicht von einer Stadt, sondern von meinem Dorf ENGELBERG. Tausend Meter über Meer, circa 30 Kilometer entfernt von Luzern liegt unser 4000 Seelendorf eingebettet in einer traumhaft schönen Bergkulisse. Engelberg liegt in einem Hochtal. Der Name stammt aus dem Jahre 1120, als der Freiherr Konrad von Sellenbüren mit einem Ochsen auf die Klostermatte (Ochsenmatt) kam, um dort das Kloster zu gründen. Dort zeigten sich ihm der Sage nach Engel rund um den Hahnen. So entstand der Name ENGEL-BERG. Für mich und viele andere Einheimische ist der Hahnen unser Hausberg.


Engelberg ist nicht nur mein Geburts-, Bürger- und Wohnort. Engelberg ist mein Seelenort. Ein Stück heile Welt inmitten einer chaotischen und überbevölkerten Welt. Ein Stück intakter Natur. Ich fühle mich tief verbunden und kann mir (im Moment) nicht vorstellen an einem andern Ort zu wohnen.


Ich betrachte unser Tal am liebsten von oben. Ob zu Fuss, mit dem Bike oder mit den Skiern.


Rund ums Tal gibt es verschiedene Seilbahnen. Rasant führen sie einem hoch hinaus.


Der wohl bekannteste Berg ist der Titlis. Reisegruppen aus Asien haben ihn fest im Griff. Ich meide ihn eher, obwohl die Aussicht bei schönem Wetter grandios ist. Aber Menschenmassen waren noch nie mein Ding. Ich bevorzuge eher die kleinen gemütlichen Orte und Seilbahnen. Fern ab von Trubel und Hektik.


Unsere Bergbahnen sind so berühmt, dass sie es sogar ins Verkehrshaus Luzern geschafft haben.

Und ins Swissminiatur in Melide.


Wenn man meine Bilder so ansieht, merkt man schnell, wofür mein Herz schlägt. Vom Dorfkern habe ich kein einziges Foto. Dabei muss sich das Dorf nicht verstecken. Schaut doch mal bei Caroline Pirskanen vorbei. Sie schafft es immer wieder Szenen einzufangen, die ich so noch nicht wahrgenommen habe.

Meine Strasse erwartet euch dann nächste Woche. Vorher gibt es aber noch ein Näh-DIY von mir und vielleicht Neuigkeiten aus dem Birkenhaus. ;-)

https://fruehstueckbeiemma.com/tell-a-story-blogparade-fruehstueck-bei-emma/
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche.
Liebe Grüsse Paula

Januar 10, 2018 10 Liebe Worte
Da steht es nun unser Jahreszeiten Birkenhaus.
 Inklusive Tür und winterlicher Dekoration.


Für den Hauseingang habe ich aus Sisalschnur einen kleinen Teppich gehäkelt.


Aus einem Stück Packpapier der Weihnachtsgeschenke habe ich Papierkordeln gedreht. Eine Anleitung dazu findet hier. Aus den Kordeln habe ich dann einen kleinen Korb geflochten. Auch dafür habe ich im www eine Anleitung gefunden und dann selbst noch etwas daran herum gebastelt.



Die Waldtiere begleiten uns schon viele Jahre als Winter- und Adventsdekoration. Ihnen scheint es im Wald beim Birkenhaus zu gefallen.


Inspiriert vom Buch der Wichtelkinder von Elsa Beskow wird uns das Birkenhaus nun durch die Jahreszeiten begleiten. Und wer weiss, vielleicht zieht ja wirklich mal ein Wichtel ein. Die Wichteltür und ein paar Utensilien habe ich hier gefunden. Eine ganz tolle Anleitung und der Ursprung zu den Wichteltüren findet ihr hier.



Neu in unserer Kinderbuch Sammlung ist noch dieses Buch eingezogen. Das passt doch hervorragend zu unserem Haus.


Ja aber was steht denn da vor der Wichteltür? Gummistiefel? Das gibt es doch nicht. Die waren doch gestern noch gar nicht da....
Und was ist das für ein roter Umschlag? Doch nicht etwa ein Brief?


Das gibt es doch nicht! Da ist doch tatsächlich ein Wichtel in unser Birkenhaus eingezogen. 


Da bin ich mal gespannt wie es weiter geht. Ich halte euch auf dem Laufenden ;-)
Liebe Grüsse Paula
Januar 05, 2018 8 Liebe Worte
Liebe BlogleserInnen
Seid ihr gut ins neue Jahr gestartet? Ich wünsche euch mit etwas Verspätung alles alles Gute fürs 2018! Ich blicke auf ein überaus glückliches Jahr zurück. Dafür bin ich extrem dankbar, da ich aus Erfahrung weiss, dass das Leben nicht nur Sonnenschein bereit hält. Jeder hat sein Bürdelchen zu tragen und die einen ganz besonders schwere.
 Wir haben am 1.1 traditionell unser Glücksglas vom letzten Jahr gelehrt und unsere Zettel mit den Glücksmomenten gelesen. Ich finde es immer wieder spannend, wie viel man doch vergisst übers Jahr. Da ist es umso schöner, wenn man die schönen Momente nochmals Revue passieren lassen kann. Und das neue Glas steht schon bereit um gefüllt zu werden.
Da uns über die Festtage verschiedene Bazillen und Viren einen Besuch abgestattet haben und das kleine Fräulein sich im Wohnzimmer an Silvester noch alles Schlechte aus dem Bauch gekotzt hat, hatte ich am Neujahrsmorgen sehr das Bedürfnis unseren Ballast nicht nur Putztechnisch loszuwerden. Darum habe ich wie schon seit vielen Jahren die ganze Wohnung nach dem Putzen kräftig ausgeräuchert. Danach habe ich alle Räume gut gelüftet. Für all jene die mit solchen Ritualen nichts am Hut haben, tönt es sicher etwas verhext, aber ich fühle mich anschliessend immer extrem befreit. :-)
Da ich über Festtage beruflich meistens auf Abruf arbeite und nie genau weiss, ob und wann ich arbeiten muss, verbringe ich die Zeit zu Hause gerne mit kreativen Dingen. So entstanden aus ein paar Stücken Weihnachtsgeschenk Papier allerlei Recycling Dinge wie Engel, Papiertüten und Briefumschläge. Eine Tasche voll Papier steht noch auf der Seite um wieder verwertet zu werden.




Dann stand da noch seit längeren eine Sache auf meiner Want-to-do Liste, welche ich endlich in die Tat umgesetzt habe. Mir schwebte ein Plätzchen oder eine Ecke in unserer Wohnung  vor, welches wir nach den Jahreszeiten dekorieren können. Ein Platz um Dinge aus der Natur zu dekorieren, Geschichten zu erzählen oder einfach um beim Anschauen Freude daran zu haben. Als ich auf einem Blog auf Wichteltüren gestossen bin, hatte ich endlich die zündende Idee, wie ich es umsetzten werde.

In einem Bastelwütigem Haus wie unserem Haus, fanden sich gottlob auch gleich die nötigen Utensilien. ;-) Zuerst habe ich eine alte Weinkiste mit Relief Paste eingestrichen und betupft. Anschliessend habe ich unter fachkundigen Kommentaren meiner Kinder die Kiste angemalt wie einen Birkenstamm. Denn aus der Kiste sollte ein Birkenhaus werden.
Während die Farbe abtrocknete haben wir einen Ausflug in den Schnee gemacht und das schöne Wetter genossen, bevor der unaufhörliche Regen anfing sich über die schönen Schneemassen zu ergiessen.


 Von unserem Ausflug in den Schnee habe ich ein paar kleine Äste für unser Birkenhaus nach Hause genommen.
Was sonst noch entstanden ist für unser Birkenhaus und wie es fertig aussieht, erzähle ich euch dann später. Ich kann euch nur soviel verraten, dass es hier magisch zu und her geht. Denn das Haus ist mittlerweile bewohnt. Ihr dürft also gespannt sein.
Liebe Grüsse Paula


Januar 04, 2018 2 Liebe Worte
 
Für den Chlaumarkt im Dezember habe ich diesen Einkaufstrolley (fertig) genäht. Angefangen hatte ich damit schon im Frühling, aber irgendwie wollte er einfach nicht mehr unter die Nähmaschine. Geht euch das manchmal auch so? Umso mehr habe ich mich dann gefreut, dass er eine neue begeisterte Besitzerin gefunden hat.
 

Aussen ist er aus beschichteter Leine und Wachstuch genäht, Innen mehrheitlich aus SnapPap. Das Material verleiht der Tasche eine tolle Stabilität. Aber ich bin nicht sicher ob ich mir so ein Grossprojekt mit SnapPap nochmals antue. Es war ziemlich mühsam das steife Material unter die Nähmaschine zu kriegen, auch wenn das Endresultat super schön geworden ist.
 
Die Nieten lasse ich jeweils bei uns Möbelgeschäft machen, damit sie auch wirklich stabil sind.
Für den Innenboden nähe ich jeweils ein Stück Karton zwischen Wachstuch.
 


 
Liebe Grüsse Paula
Dezember 29, 2017 2 Liebe Worte
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PAULA'S HAUS


Willkommen in meinem Blog.  Ich bin Paula, eine kreative und Naturverbundene Mama aus der Zentralschweiz. Meine Tage haben selten genug Stunden, um all meine Visionen und Ideen umzusetzen. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und Stöbern.


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