Für einmal bin ich mit dem 3:3 Wort-Salat nicht auf den letzten Drücker. Und Frau Chrüslichopf war diesen Monat gar schneller als ich. Richtig viel wollte mir zwar noch nicht einfallen. Zumindest für den Wort-Salat. Ansonsten gibt es hier ja so viele Beiträge zu lesen wie schon lange nicht mehr. Dafür sind die Leserzahlen auf meinem Blog ziemlich geschwunden. Ob sie irgendwann ganz verschwinden, die Blogs und Leserinnen, um den schnelllebigen Medien wie Instagram Platz zu machen? Wer weiss. Das einzige was ich weiss, einen Blogbeitrag zu verfassen nimmt viel Zeit in Anspruch. Insofern wundert es nicht, wenn viele lieber nur noch Bilder teilen. Aber jetzt richte ich erst mal meinen Salat an, aus je drei Zutaten (Wörtern) von mir und Frau Chrüslichopf. Er ist kurz und knackig mein Salat. Gespickt mit Freud und Leid. Eine Gedankenreise, quer durch die Welt.
Manchmal verdränge ich in meinem Kopf die Nöte dieser Welt. Die Kriege, den Hunger, die Dürren, den Klimawandel und all die Ungerechtigkeiten. Für flüchtige Momente mache mir keine Gedanken, was Habsucht und Gier für schlimme Dinge bewirken. Ich betrachte statt dessen den Sonnenuntergang. Ich lege die Füsse hoch und male mir ausgefallene Dinge aus.
Wasserpfützen-Springen
Seifenblasen
Sandburgen
Baden im See
Hängematten-Glück
Schaukeln
unter freiem Himmel schlafen
Freihändig Rad fahren
ein Feuer entfachen
oder Eis essen
Lauter tolle Sachen, die seelische Wunder bewirken.
Vielleicht sollten die Machthaber und Geldgierigen dieser Welt auch wieder einmal eine Einkehr halten. Eine Sandburg bauen oder ein Feuer entfachen. Lauter tolle Sachen, die seelische Wunder bewirken.















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